Foto des Tages
Mai 11, 2008

Zitat des Tages/Song des Tages
Mai 10, 2008
Richard Brinsley Sheridan
Whitney Houston - Im Every Woman

60 Jahre Israel, anbei einige ausgewählte Interviews und Artikel.
Ein Interview mit Tom Segev. Tom Segev gilt als einer der bekanntesten Historiker Israels:
Lesebefehl:http://www.tagesspiegel.de/politik/international/nahost/Israel-Nahost;art2662,2525707
Die NZZ schreibt über die “Offenen Grenzen Israels”.
http://www.nzz.ch/nachrichten/international/israels_leistungen_und_fehlende_grenzen_1.730420.html

Sie galt als eine der schönsten Frauen der Welt und Ikone der “Swinging Sixties”.
Vor fast 40 Jahren wurde die US-Schauspielerin Sharon Tate Opfer eines entsetzlichen Verbrechens.
Hochschwanger wurde die junge Frau, im Alter von 26 Jahren,auf dem Höhepunkt ihres Erfolges, zusammen mit einigen Freunden,ermordet.

Dieses Verbrechen , in den Hügeln Hollywoods, schockierte die Welt.
“Sharon Tate war, von Susan Atkins im Wohnzimmer festgehalten, als Letzte noch am Leben, als Tex und Patricia von draußen zurückkamen. Sharon weinte und flehte um ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes. “Please don’t kill me, please don’t kill me. I don’t want to die. I want to live. I want to have my baby.” (deutsch: „Bitte tötet mich nicht, ich will leben, ich will mein Baby bekommen.“) Susan Atkins aber gab zur Antwort: “Look, bitch, I don’t care about you. I don’t care if you’re going to have a baby. You had better be ready. You’re going to die, and I don’t feel anything about it.” (deutsch: „Hör zu, du Schlampe, du bist mir egal. Es ist mir egal, ob du ein Baby bekommst. Du wirst sterben und du stellst dich besser schon mal drauf ein. Ich fühle nichts dabei.“) Sharon bot den Killern an, sie mitzunehmen bis das Kind käme, danach könnten sie sie töten. Als dies abgelehnt wurde, bat sie, ihr das Kind aus dem Leib zu schneiden um es zu retten. Als dies auch nicht akzeptiert wurde, verfiel sie in verzweifeltes Schluchzen. Sie starb unter 16 Messerstichen. Susan Atkins schrieb das Wort „PIG“ (Schwein) mit Tates Blut an die Haustür” Quelle:Wikipedia
Sharon Tate, Tochter eines hohen US Geheimdiensmitarbeiters und Ehfrau des Starregisseurs Roman Polanski, wurde durch die Filme “Das Tal der Puppen”, sowie “Tanz der Vampire” weltberühmt.
Die hochintelligente Frau war ein nonkonformistischer Freigeist und ignorierte die Konventionen ihrer Zeit ,ihrer Klasse, ihrer Herkunft. Tate stammte aus dem weißen , angelsächsischen, protestantischen Milieu,der damals noch unangefochtenen Herrschaftselite der Vereinigten Staaten.
Die Ehe mit Roman Polanski, einem polnische Juden, dem Sohn von Holokaust-Überlebenden, brachte ihr nicht nur Freunde ein, milde ausgedrückt.

Die Mörder stammtem aus dem Umfeld der sog. Manson-Family, einer rassistischen Hippi-Kommune, um den Anführer Charles Manson.

Die grausame Tat konterkarierte den Mythos von Flower Power und “Summer of Love”.
Bis heute gilt Manson als Kultfigur von Nazis und Satanisten weltweit.
Obwohl damals alle Täter gefasst wurden , blieben noch viele Fragen offen. Jetzt sucht die dortige Polizei nach weiteren Opfern und möchte den Mythos Manson am liebsten begraben.
Lesebefehl:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,552655,00.html
Tate Murder CBS 1969 Newscast
Zitat des Tages
Mai 8, 2008
60 Jahre Israel/Foto des Tages/Song des Tages
Mai 8, 2008

Foto:Tel Aviv/WWW.Ramon-Schack.de
Nein, das heutige “Foto des Tages” ist nicht aktuell .Eher schon alt, 9 Jahre um genau zu sein.
Die drei jungen Damen absolvierten gerade ihren Militärdienst.Wir hatten uns einige Tage zuvor kennengelernt, waren durch Tel Aviv, den Frühlingshügel, gestreift, besuchten Bars und Cafes, natürlich Banana Beach.
Ich mag dieses Foto, es symbolisiert vieles was ich an Israel schätze und liebe.
Zum Beispiel ethnische Vielfalt. Israel ist eines der größten Einwanderungsländer der Welt.
Seit der Staatsgründung, vor 60 Jahren, sind mehr als 3 Millionen Menschen eingewandert.
Über 1 Millionen kamen alleine nach 1990, nach dem Untergang der Sowjetunion.
Die junge Dame ganz links ist tunesischer und rumänischer Herkunft. Die Eltern der Soldatin -in der Mitte- stammen aus dem Iran. Die junge Frau ganz rechts ist die Enkeltochter von Holokaustüberlebenden aus Berlin.
Die Vorfahren dieser Frauen stammen aus den unterschiedlichsten Kulturen und unterhielten sich in den vielfältigsten Muttersprachen. Duch das LAW of RETURN, das sogenannte Rückkehrgesetz, welches jedem Menschen auf der Welt, dessen Mutter Jüdin war oder ist, unabhängig von der eigenen Religionszugehörigkeit, die Einwanderung nach Israel ermöglicht, die sogenannte Aliya(hebräisch für Aufstieg), entstand das israelische Volk.
Ein jüdisches Volk hat es niemals gegeben, ebensowenig wie ein muslimisches oder christliches Volk.
Später, auch um das demographische Kontingent der potentiellen Neueinwanderer zu erhöhen, wurde dieses Gesetz erweitert. Die Grandchild-Clause wurde installiert, wonach auch eine jüdische Großmutter zur Einwanderung berechtigt.
Dadurch ist in den letzten 60 Jahren einer der modernsten dynamischen Gesellschaften der Erde entstanden.

Foto:TEL AVIV:WWW.Ramon-Schack.de
Die Einwanderer kamen und kommen aus Marokko, Tunesien, dem Irak und Jemen, Deutschland, Polen , Frankreich, Indien ,der Ukraine, Äthiopien, um nur einige Beispiele zu nennen.
In Israel findet man alle Hautfarben, fast jeden genetischen Typus. Die permanente Verschmelzung und Vermischung hat eine angenehme Hybridität erzeugt.
Die Jugend von Tel Aviv zählt man zu einer der schönsten der Welt.
Israel ist in aller Munde, dominiert die Nachrichten und Berichterstattung.Selten wird dabei über das Wesentliche berichtet. Das Land wird gehasst und geliebt, ist bedroht.
Unter den ungünstigsten Startbedingungen, immer im Schatten der drohenden Auslöschung, entstand in den letzten Jahrzehnten an den heißen Küsten der Levante , bei allen Fehlern, eine plurale Demokratie westlicher Prägung, eine Hightech-Nation, eine anarchische, turbulente Gesellschaft die nicht zur Ruhe kommt.
Ein Staat mit der höchsten Akademikerdichte der Welt, mit einem Pro-Kopf-Einkommen und Lebensstandart,der höher liegt als in manchem EU-Staat.
20 % der Israelis sind Palästinenser, drei arabische Parteien sitzen in der Knesset, dem israelischem Parlament.
Aus eigener Anschauung möchte ich betonen, ich habe nirgendwo freiere und wohlhabendere Palästinenser gesehen, als in Israel. Nicht in Jordanien, nicht im Libanon, erst recht nicht in Syrien.Bei allen bestehenden, in den letzten Jahren wieder gewachsenen, Unterschieden zur jüdischen Bevölkerungsmehrheit.
Israel kenne ich wie meine Westentasche. Von Rosh Ha Nikra, an der libanesischen Grenze, bis nach Eilat, am Roten Meer.
Mit dieser -noch jungen- Nation bin ich stark verbunden.
Meine Zuneigung hat mich allerdings niemals blind oder taub gemacht, für die Fehler und Schwächen Israels.
Es stünde auch in keiner israelischen Tradition, darüber nicht zu diskutieren, zu streiten, bzw. zu verzweifeln.
Israel hat wenige Freunde, viele Feinde und auch falsche Freunde.
Man braucht sich ja nur einmal zu vergegenwärtigen, welche verworfenen Personenkreise,in bestimmten deutschsprachigen Blogs, israelische Symbole mißbrauchen um ihre trüben faschistoklerikalen Ansichten zu verdecken.
Ansichten, die einen blinden Hass predigen, der sich aus der gleichen trüben Quelle , aus der gleichen unseligen Tradition der deutschen Romantik speist, wie der irrationale Hass der Eltern und Großeltern , dieser überalterten Tierärzte, dümmlichen Sportlehrer und bigotten Christenmenschen, auf Juden, Moderne, Veränderung, Liberalismus.
5 Kriege hat Israel in den letzten Jahren führen müssen. Der nächste steht schon vor der Tür.
Keine andere westliche Gesellschaft hat in den letzten Jahrzehnten einen höheren Blutzoll -durch Terror und Krieg-zahlen müssen.

Israel hat sich aus dem Südlibanon zurückgezogen und dem Gaza-Streifen. Gedankt wurde es nicht, im Gegenteil.
Da mögen sich gewisse Friedensfreunde im Westen, die permanent den moralischen Zeigefinger heben, gerne entrüsten.
Wenn Deutschland eine ähnliche Terrorwelle erlebt hätte, wie Israel in den letzten Jahren, hätten wir schon wieder einen Führer.
Wie schaut die Gegenwart Israel aus?
Die Bilanz ist gemischt. Israel ist mit einer inkompetenten politischen Klasse geplagt. Damit steht dieser Staat ja nicht alleine in der westlichen Welt.Das Land lebt immer noch ,wie ein schwerbewaffneter Club Med, inmitten eines Krisengebietes.Der Mythos von der Unbesiegbarkeit hat schweren Schaden genommen. Besonders seit dem Krieg 2006.
Wie schaut es zukünftig aus?
Die Hoffnung -auf eine “sichere Heimstätte”- hat sich bis heute nur sehr bedingt erfüllt. Israels Schicksal bleibt es weiterhin, wie der biblische Daniel in der Löwengrube, inmitten von Feinden leben zu müssen.
In den nächsten Tagen werde ich einige Blog-Beiträge zum Thema verfassen.
Heute möchte ich gratulieren: Herzlichen Glückwunsch Israel !

Anbei eine moderne Version der Hatikvwa, dem Lied der Hoffnung, der Nationalhymne Israels.
The Hope ( www.hatikva.us )
Zitat des Tages/Song des Tages
Mai 7, 2008
“Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich”
Pearl S.Buck
Jamiroquai Do You Know Where You’re Coming From
Foto des Tages
Mai 7, 2008

Indianapolis, Indiana, USA. Barack Obama im Gespräch mit ehemaligen Wählern der Republikaner.”McCain gehört in die Friteuse, nicht ins Weiße Haus“, sagte ihm diese Dame.
Michelle machte dieses Foto am 06.05.08

Nach den Wahlen in North-Carolina und Indiana steht Hillary Clinton vor den Trümmern ihrer Präsidentschaftskandidatur.
Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, ist Barak Obama der neue Präsidentschaftskandidat der Demokraten.
Ein subjektiver Nachruf von Gabor Steingart.
Lesebefehl:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,551897,00.html
Zitat des Tages/Song des Tages
Mai 6, 2008
“Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind!”
Dänisches Sprichwort
Cheryl Lynn - Got To Be Real




