Mein glühendes Bügeleisen.
Mai 23, 2006
Habe gestern Abend ,im letzten ICE Richtung Haupstadt, die Heimreise aus Hamburg angetreten.
Abfahrt 21:26 Uhr.
Habe ein wirklich nettes Wochenende mit guten Freunden verbracht.
K. war eine fantastische Gastgeberin.
Am Sonntag haben wir uns zusammen mit Steffi Tatort im Grünen Jäger angeschaut, zusammen mit dutzenden Fans dieser bekannten deutschen Krimiserie.
Der Ehemann war der Täter!
Zuvor gönnten wir uns eine bisweilen regnerische Hafenrundfahrt, einmal Finkenwerder und zurück und einen ausführlichen Bummel durch die Schanze.
Alles im typischen hamburger Nieselregen.
Am Samstag gab es mir zu Ehren ein fürstliches Diné bei San und Dan( dem jungen Glück), in deren luxuriöser Penthousewohnung am Hafen.
Sie gebürtge Dessauerin, Er Sohn einer ägyptischen Koptin und eines Hamburger Reeders.
Dan ,Oxford-Absolvent,wird bald nach Rumänien gehen und in die Firma seines Vaters einsteigen.(Schiffahrtbranche) .
Man hatte einige interessante Gäste geladen.
Drei Halb-Perser(innen), ein gebürtiger Burmese,eine Halb-Ungarin, eine Dessauerin und ein Halbägypter(schon erwähnt), hatten sich zu Tisch versammelt.
Kosmopoliten dieses Formats gibt es in Deutschland nur in Hamburg .
Man fragte nach Berlin, nach Non Go Areas etc.
7 Jahre habe ich in Hamburg gelebt und fahre immer wieder gerne hin.
Leben könnte ich heute wohl dort nicht mehr.
Obwohl ich eine der besten Zeiten meines Lebens dort verbracht habe.
Aber vorbei ist vorbei.
Blitzbesuch in B.O.
Schönes Gespräch mit meiner Mutter, wie immer viel zu kurz und längeres Telefonat mit meiner Schwester.
Kurz vor Abfahrt noch ein Treffen mit C.H. meinem guten Freund aus wilden Jugendjahren.
C.H ist dabei seine Karriere als MaleModel an den Nagel zu hängen und plant sich vorläufig in Hamburg niederzulassen.
Er ist kürzlich aus London zurückgekehrt.
Lange Gespräche über alte Zeiten:
Über unsere WG in London, geprellte Zechen, Modelparties, Phillippinen, das älter werden, etc.
Viel gelacht!!
Ein dicker Pickel am Mundwinkel und einen eckligen weißen Fleck auf meinem Jacket habe ich als Reisesouvenir mitgebracht.
Beim Betreten meiner Wohnung empfing mich mein glühendes Bügeleisen.
Gott sei Dank hatte ich es hochkant auf der Spüle stehengelassen.









Mai 24, 2006 at 10:20
das probier ich jetzt mal aus hier mit dem Kommentar. Der beste Satz ist „mehrere Hhalb – Perser, eine Dessauerin …. usw.“ Da warst du jetzt aber noch ganz schön zahm was San angeht. Heute Abend will ich alle Details!!!
Mein Chatten war gestern übrigens total bescheuert.
Bis nachher, Sabine