Gähn, jetzt ist es also soweit.Der niederländische Politiker Geert Wilders hat sein Filmchen präsentiert.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,543855,00.html

 

Also, ich verstehe die ganze Aufregung nicht.Es erinnert mich an das Gekreische einer alten Jungfer, die ein junges Pärchen beim Geschlechtsakt beobachtet.

Das gilt für alle Seiten.

Natürlich soll Herr Wilders sein Filmchen zeigen dürfen.

Ein Film der uns über die Gefahren des Islams informiert, so das erklärte  Ziel dieses niederländischen Parlamentsabgeordneten,  10 Minuten lang.

Ich habe mir dieses „Kunstwerk“ gerade angeschaut. Wie zu erwarten! Islam wird mit Dschihadismus gleichgesetzt, die brennenden , bzw, einstürzenden Türme des World Trade Centers sind zu sehen, etc.   

Das ist kein Film über den Islam, das ist ein Film über den Dschihadismus, wenn überhaupt.

Eigentlich nicht einmal das.. Er unterschlägt bewußt folgende Tatsache, die meisten Opfer des Dschihadismus sind Muslime.

 http://www.liveleak.com/view?i=7d9_1206624103 

Handelt es sich bei Geert Wilders um einen mutigen Mann?

Nun, er wird bedroht. Das ist verwerflich.

Außerdem, wer sich mit so einer Frisur in der Öffentlichkeit zeigt, der ist tapfer.

Spaß beiseite.Obwohl, das Polemisieren,das Kritisieren, das Lachen sollte man sich nicht verbieten lassen.Denn das sind elementare Bestandteile der freien Meinungsäußerung.

Leider wird dieses ,von der Islamophoben Szene in Europa, ignoriert.

http://ramonschack.wordpress.com/2008/01/31/ein-offener-brief-an-frau-dr-beate-klein/

Die Extreme befruchten sich halt gegenseitig.

Die Frage sei erlaubt, was bezweckt Wilders mit diesem Film?

Glaubt er ernsthaft, irgendein Dschihadist würde jetzt den Sprengstoffgürtel fallen lassen, Bin Laden würde in ein Kloster ziehen, Achmedinedshad würde ein soziales Jahr- in einem Kibbutz -in Israel antreten?

Nein, ich vermute das Gegenteil. Menschen wie Wilders machen sich zum nützlichen Idioten des Dschihadismus.

Ein Film über die Opfer des Dschihadismus wäre wirklich wünschenswert.

So einen Film sollte aber ein kompetenter Mensch machen, nicht ein drittklassiker Politiker auf der Suche nach Wählerstimmen.  

http://de.wikipedia.org/wiki/Geert_Wilders

Es ist ja nicht der erste europäische Hass-Film,  gegenüber anderen , monotheistischen, Religionsgemeinschaften.

http://de.wikipedia.org/wiki/Monotheismus

Es gab da schon einmal einen anderen Film, produziert von Menschen die auch angeblich unsere „Abendländische Kultur“ schützen wollten, vor dem Bolschewismus, dem Kapitalismus, dem Kosmopolitismus. Dieser Film war aber länger als 10 Minuten.

Dieser Film ist in vielen Ländern Europas verboten.Dieser Film begann nicht mit einer Koran-Sure.Dieser Film begann mit einem Rudel Ratten.Die Folgen kennen wir alle.

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_ewige_Jude

Lesebefehl:

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E8D0F82E79194489D98827BDD0155C162~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  

10 Responses to “Geert Wilders:Ein Mann, eine Frisur, ein Film!”

  1. EWA Says:

    Der geschmacklose, gefährliche Film eines geschmacklosen, gefährlichen Mannes

  2. Samizdata Says:

    „Dieser Film begann mit einem Rudel Ratten.“

    War klar, dass dieser Kunstgriff wieder kommen musste. Interessant was heutzutage alles so mit „Der ewige Jude“ verglichen wird. Mittlerweile muss man sich wirklich fragen, wer hier eigentlich die Arbeit der NS-Verharmlosung übernommen hat. Irgendwie wird auch nicht sonderlich stringent argumentiert. Am Anfang des Beitrages kommt Ramon noch zu der Überzeugung, der Wilders-Film solle aus Gründen der Meinungsfreiheit gezeigt werden dürfen und macht einen auf gänzlich unaufgeregt, am Ende seines Monologs vergleicht er denselben Film, dem er gerade noch die Veröffentlichung bewilligte dann mit einem Film, der in vielen Ländern Europas für Verboten erklärt wurde. Ja, was denn nun???

    Völlig absurd wird der Vergleich jedoch, wenn Fitna in einem Atemzug mit einem Film verglichen wird in dem Juden als Ratten verumflimpft werden, der Verfasser dieser Zeilen aber anscheinend schon wieder vergessen hat, das in dem Film Fitna eine gleichwertige Verunglimpfung (Affen und Schweine) an eben jenen Juden vorgenommen wird, aber nicht durch Wilders sondern von den dort kolportierten Herrschaften.

    Wir merken uns also: Nicht der Verfasser dieser Verunglimpfung ist also geschmacklos und gefährlich, sondern der Überbringer derselben. Interessant was sich Muslime alles so herausnehmen können, wenn sie mit Vornamen nicht Hans, Fritz oder Otto heißen.

  3. ramonschack Says:

    Samizdata

    Irgendwie kommt mir Ihre Schreibe bekannt vor.Ich habe einen konkreten Verdacht.
    Egal.Ihr Nick sei Ihnen gegönnt.

    Zu Ihrer Kritik.
    Wissen Sie, das ganze Themengebiet ödet mich an.
    Zumindest wie es, vor allem von wem es ,in Europa aufgearbeitet wird.

    Diesbezüglich sollte man sich an den USA orientieren. Die Debatte verläuft dort weniger aufgeregt.

    Ich habe Fitna nicht mit der „Ewige Jude“ verglichen.Ich habe lediglich darauf hingewiesen, beide Filme thematisieren propagandistisch die angebliche Gefährlichkeit einer monotheistischen Religion.
    Das können Sie wohl kaum leugnen, oder?
    Fitna hat viel mehr Ähnlichkeit mit einem Dschihadistischen Propagandafilm.
    Meine These, ein Teil des Islamophoben Spektrums Europas, ich betone ein Teil, ist das Spiegelbild des Dschihadismus, bzw., deren nützlicher Idiot.
    Dieser Eindruck verstärkt sich bei mir permanent.

    Gehen Sie in sich, atmen Sie einmal tief durch, öffnen Sie Ihre Augen.
    Der Rest ergibt sich dann von selbst.Hoffentlich!

    Ramon Schack

  4. Samizdata Says:

    Ich weiß zwar nicht wohin Sie Ihr Verdacht nun führt, aber neugierig bin ich jetzt doch geworden. Wer soll ich denn sein?

    Bezüglich der Unaufgeregtheit: Sie mögen zwar auf die USA verweisen können, und wahrscheinlich haben Sie damit sogar recht, denn die USA gehen mit sowas immer unaufgeregter um, zumal sie letztlich von muslimischer Einwanderung auch nicht im entferntesten so betroffen sind wie Europa, aber ist der Ihr „Vergleich“, der keiner sein will, mit „Der Ewige Jude“ nicht irgendwie genau Ausdruck dessen? Nämlich der einer eigenen Aufgeregtheit?

  5. ramonschack Says:

    @Samzidat

    Der Film“Der ewige Jude“ regt mich keineswegs auf. Ich bin auch gegen ein Verbot dieses Filmes.
    Jeder, der möchte, sollte sich diesen Beitrag aus der nationalsozialstischen (Alp)Traumfabrik anschauen.
    Jeder sollte dann auch seine eigenen Schlüsse aus diesem Film ziehen.

    Waren Sie schon einmal in Los Angeles, auch Teheran Angeles genannt?
    In Beverly Hills, wie auch in Hollywood, sind
    20 % der Einwohner iranischer Herkunft. Es handelt sich um eine der erfolgreichsten Diasporas der Welt.
    Andre Agassi, Christiane Anampour, etc.
    Nach islamophober Logik wäre das ja gar nicht möglich, denn, so liest man ja heute, Muslime sind pauschal faul, dumm, gefährlich etc.

    Ich leugne keineswegs Probleme mit muslimischen Migranten in Europa, übrigens nicht nur mir muslimischen Migranten. Ich lebe in Berlin und bin nicht blind.
    Aber, ich sehe auch jeden Tag das Gegenteil!Legen Sie Ihre Scheuklappen ab, nehmen Sie die Tomaten von den Augen, überwinden Sie Ihren Kollektivismus.
    Können Sie mir folgen Samzidata?

    Wer Sie sind?
    Jemand der seine Meinung öffentlich nicht vertreten mag, oder?

  6. Samizdata Says:

    Gerade mal drei Sätze geschrieben und schon weiß Ramon an mir den „Kollektivismus“ auszumachen. Das ging ja schnell! Dann wirft er mir unter der Hand vor, ich würde alle Muslime für faul, dumm und gefährlich halten, dabei habe ich dazu noch überhaupt nichts gesagt, aber weil ich die Kritik an Wilders Film kritisiere muss das wohl so sein. Und zu guter letzt legt er mir gönnerhaft ans Herz die Scheuklappen abzulegen, die er selbst wie eine Monstranz vor sich herträgt.

    Sie sollten, wenn sie schon von Beverly Hills auf die gesamte USA schließen und von iranischer Diaspora reden, bitte nicht unterschlagen, dass es keine muslimische Diaspora ist, sondern eine jüdische. Insofern trifft Ihr Hinweis doppelt nicht.

    Im Übrigen scheint mir Ihre Reaktion auf die von mir doch recht sachlich vorgetragene Kritik noch immer ziemlich aufgeregt zu sein. Und natürlich wird ein Muster erkennbar: Wer den Islam kritisiert, der kritisiert natürlich die ganze Welt. Somit erübrigt sich dann auch jede Diskussion darüber, nicht!? Ende der Durchsage.

    Aber auch egal, denn über Islam wollte ich mit Ihnen gar nicht reden, mir ging einfach nur der unsägliche Vergleich den Sie anstellten gegen den Strich. Und der steht weiterhin im Raum.

    Helau und Allah, dann auch!

  7. ramonschack Says:

    Jetzt spielen Sie doch nicht das Sensibelchen vom Dienst.

    Die iranische Diaspora von LA ist-auch-jüdisch, aber keineswegs nur.

    Es ehrt Sie, wenigstens verfügen Sie über ausbaufähiges Grundwissen.

    War das jetzt nett?

    Gruß
    R.S

  8. Samizdata Says:

    Schade, dass Sie den Jud Süß-Artikel wieder gelöscht haben. Wollte gerade drauf anspringen, da war er schon wieder weg. ;)

    Aber das wäre dann doch wohl etwas zu dick aufgetragen, nicht! Immerhin: Sie bessern sich.

    Trotzdem noch ein Wort zur Identität. Ich glaube Sie vertun sich da. Sie sind mir zwar ein Begriff spätestens seit dieser Geschichte mit PI (keine falschen Rückschlüsse bitte), aber das Vergnügen hatten wir beide persönlich noch nicht. Da kann ich Sie also beruhigen. Sie können mir ja Ihren Verdacht per e-Mail mitteilen (würd mich echt interessieren für wen man mich so ad-hoc hält), dann verrate ich Ihnen auch wer ich bin.

    Gruß zurück

  9. ramonschack Says:

    Nun, machen wir es doch umgekehrt.
    Sie verraten mir, per E-Mail, wer Sie sind?
    Nur zu, ich beiße nicht..

    Gruß

    R.S

  10. Samizdata Says:

    Das wird schwierig. Ich kenne Ihre eMail-Adresse nicht. Habe sie bis jetzt auch noch nirgendwo auf Ihrer Seite entnehmen können. Helfen Sie mir auf die Sprünge, vielleicht habe ich ja auch nur Tomaten auf den Augen?

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