März 30, 2008

Die jüngsten Ereignisse in Tibet haben an dem  Bild des idyllischen Vielvölker-Imperiums, hauptsächlich von der Staats-und Parteiführung propagiert, gekratzt.Dieses Bild entsprach niemals der Realität. Schon immer hat man in China ethnographische Fakten geschaffen, beziehungsweise das  demographische Gewicht der Han-Chinesen , des größten Volkes der Menschheit, eingesetzt. http://de.wikipedia.org/wiki/Han-Chinesen

Wenn China spuckt ,wird die Mongolei ertrinken!” drohte Mao vor Jahrzehnten. Dieses “Bonmot” war Ausdruck  einer Geisteshaltung mit der die Han-Chinesische Bevölkerungsmehrheit ihren imperialen Machtanspruch stets festigte und absicherte. 

In der Mandschurei  lebten einst kaum Han-Chinesen.Heute stellt die Urbevölkerung-der Mandschu- nur eine marginalisierte Minderheit da.Ähnliches geschah ja auch in der Inneren Mongolei, in Sinkiang etc. Die Vietnamesen kämpften -über Jahrtausende-verbissen gegen die chinesische Eroberung ihres Volkes. 

Sowohl während des Korea-Krieges, als auch während des Zwischenfalls am Ussuri 1969, als die beiden kommunistischen Giganten, China und die UdSSR, sich einen blutigen Grenzkrieg lieferten, kalkulierte Mao eiskalt einen Nuklearschlag ,seitens der Sowjets, ein.  

http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenfall_am_Ussuri/     Siehe angehängtes Video:

Zwar ist das Zeitalter der “Human Waves”, der menschlichen Wellen ,vorbei, doch auch in Tibet, wurde mit dem erdrückenden Bevölkerungsüberschuß Politik gemacht.

Attraktion im Ethno-Park:

Lesebefehl:

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/attraktion_im_ethnopark_1.697495.html

Peter Scholl-Latour in U-Bahn in China [Atombunker]

One Response to “China, ein idyllischer Vielvölker-Staat?”

  1. Nico Says:

    @Ramon

    Wenn China spukt ……

    :-) :-9

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