Zum Jahreswechsel /2009-Das Jahr des Büffels
Dezember 31, 2008
Nach dem chinesischen Kalender geht das Jahr der Ratte zu Ende, das Jahr des Büffels steht bevor.

Wohl wissend, dass das europäische und ostasiatische Neujahrsfest zeitlich nicht ganz übereinstimmen , möchte ich mit diesem Hinweis einem Kulturkreis huldigen, dem im Zuge der unvermeidlichen Globalisierung eine dramatische Bedeutung zukommt.
http://www.chinakalender.de/bueffel-rind.html
Wir alle erleben jetzt die dramatischen Verschiebungen des globalen Machtgefüges, deren Zeugen wir sind, deren Folgen und Auswirkungen aber die wenigsten noch erfassen können.
Unsere Zeit macht uns zu Chronisten einer Welt im Aufbruch, aber auch einer Welt in Auflösung.
Diese Entwicklung enthält Chancen und Risiken.
„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein“, lautet ein Zitat von Perikles.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Herzlichst
Ramon Schack
54
Zitat des Tages/Song des Tages
Dezember 31, 2008
Welche Religion ich bekenne? Keine von allen,
die du mir nennst. – Und warum keine? -
Aus Religion.
Do The Hustle
Kampf um Gaza/Die Wut der „Arabischen Straße“
Dezember 30, 2008
Der Kampf um Gaza eskaliert.In den vergangenen Stunden hat die israelische Luftwaffe gezielt die Ministerien der Hamas bombardiert und zerstört.
Unterdessen wächst die Wut der sogenannten“Arabischen Straße“, also der brodelnden Volksmassen in den sogenannten „moderaten arabischen Staaten“, die von George W. Bush, als Krönung seiner ruhmreichen Amtszeit, geradezu mit Waffen überschüttet werden.

FOTO:Geld regiert die Welt:Bush und die Wahabiten
Es ist nur bedauerlich, dass diese autokratischen und feudalen Regime, in absehbarer Zukunft, zusammenbrechen werden.
Hauptsache die merkantilen Interessen von Dick Cheney und seiner Erdölplutokratie waren und sind gesichert.

Man kann nur hoffen, dass die neue US-Regierung eine dringende Neuorientierung der bisherigen amerikanischenNahost-Politik einleitet. Berater vom Schlage eines Robert Baer, des ehemaligen CIA-Agenten, wären dafür empfehlenswert.
Lesen Sie dazu auch:
Ägypten, unter der Dauerherrschaft Hosni Mubarraks stagnierend, gerät dabei zum Hassobjekt der arabischen Volksmassen.
Unterdessen schwingt sich sich Gaddafi, der neue Darling des Westens, zum Anwalt der Palästinenser auf, obwohl in Lybien der jahrzehntelang propagierte „Panarabismus“ inzwischen einem diffusen „Panafrikanismus“ als ofizielle Staatsdoktrin abgelöst hat.
Muammar el Gaddafi ist im Westen schon immer weit überschätzt worden. Er war nie ein großer arabischer Volksheld, als der er gern gegolten hätte. Ein paar einfältige Sensationsreporter konnte er mit seinen theatralischen Beduinenauftritten beeindrucken. Der inzwischen verstorbene Jörg Haider, der in seiner Heimat ja nur zu gerne xenophobe Tendenzen instrumentalisierte wenn es ihm nützte, war ja auch ein enger Freund der Gaddafis.

In den übrigen Staaten der arabisch-islamischen Welt wurde dieser unberechenbare Paranoiker als „Mahbul“, als Verrückter,bezeichnet. Gaddafi mag für seine Untertanen ein weniger blutrünstiger veranlagter Despot sein, als Sadam Hussein es war. Aber harmlos ist dieser Autokrat nicht. Im Gegensatz zu Sadam Hussein, der die eigene Bevölkerung drangsalierte und zahllose Morde im Inland befahl, sich aber niemals als internationaler Terrorist betätigt hat.
Gaddafi hingegen hat Verschwörer, Attentäter, Aufständische und Bombenleger weltweit unterstützt-von Nordirland bis zu den südlichen Philippinen.
In diesen Tagen entblödet sich eindrucksvoll die völlig verfehlte Nahost-Politik des Westens im Allgemeinen, bzw. der USA im Speziellen.
Kampf um Gaza/Die Wut der „Arabischen Straße“
Dezember 30, 2008
Der Kampf um Gaza eskaliert.In den vergangenen Stunden hat die israelische Luftwaffe gezielt die Ministerien der Hamas bombardiert und zerstört.
Unterdessen wächst die Wut der sogenannten“Arabischen Straße“, also der brodelnden Volksmassen in den sogenannten „moderaten arabischen Staaten“, die von George W. Bush, als Krönung seiner ruhmreichen Amtszeit, geradezu mit Waffen überschüttet werden.

FOTO:Geld regiert die Welt:Bush und die Wahabiten
Es ist nur bedauerlich, dass diese autokratischen und feudalen Regime, in absehbarer Zukunft, zusammenbrechen werden.
Hauptsache die merkantilen Interessen von Dick Cheney und seiner Erdölplutokratie waren und sind gesichert.

Man kann nur hoffen, dass die neue US-Regierung eine dringende Neuorientierung der bisherigen amerikanischenNahost-Politik einleitet. Berater vom Schlage eines Robert Baer, des ehemaligen CIA-Agenten, wären dafür empfehlenswert.
Lesen Sie dazu auch:
Ägypten, unter der Dauerherrschaft Hosni Mubarraks stagnierend, gerät dabei zum Hassobjekt der arabischen Volksmassen.
Unterdessen schwingt sich sich Gaddafi, der neue Darling des Westens, zum Anwalt der Palästinenser auf, obwohl in Lybien der jahrzehntelang propagierte „Panarabismus“ inzwischen einem diffusen „Panafrikanismus“ als ofizielle Staatsdoktrin abgelöst hat.
Muammar el Gaddafi ist im Westen schon immer weit überschätzt worden. Er war nie ein großer arabischer Volksheld, als der er gern gegolten hätte. Ein paar einfältige Sensationsreporter konnte er mit seinen theatralischen Beduinenauftritten beeindrucken. Der inzwischen verstorbene Jörg Haider, der in seiner Heimat ja nur zu gerne xenophobe Tendenzen instrumentalisierte wenn es ihm nützte, war ja auch ein enger Freund der Gaddafis.

In den übrigen Staaten der arabisch-islamischen Welt wurde dieser unberechenbare Paranoiker als „Mahbul“, als Verrückter,bezeichnet. Gaddafi mag für seine Untertanen ein weniger blutrünstiger veranlagter Despot sein, als Sadam Hussein es war. Aber harmlos ist dieser Autokrat nicht. Im Gegensatz zu Sadam Hussein, der die eigene Bevölkerung drangsalierte und zahllose Morde im Inland befahl, sich aber niemals als internationaler Terrorist betätigt hat.
Gaddafi hingegen hat Verschwörer, Attentäter, Aufständische und Bombenleger weltweit unterstützt-von Nordirland bis zu den südlichen Philippinen.
In diesen Tagen entblödet sich eindrucksvoll die völlig verfehlte Nahost-Politik des Westens im Allgemeinen, bzw. der USA im Speziellen.
Zitat des Tages
Dezember 29, 2008
Tage und Nächte in Gaza/Schicksalsstunden im Nahen Osten
Dezember 29, 2008
„Gaza-Tage und Nächte in einem besetzten Land„ lautete der Titel des Buches der israelischen Journalisten Amira Hass.
Amira Hass lebt in Gaza und berichtet von den Folgen der israelischen Luftangriffe in der linksliberalen Tageszeitung Haaretz/Das Land.
http://www.haaretz.com/hasen/spages/1050688.html
Diese Berichterstattung ist nicht nur dem persönlichen Mut von Frau Hass zu verdanken, sondern auch der Pressefreiheit in Israel.
Einer Pressefreiheit die gelegentlich zwar unter Einschränkungen leidet,aber niemals ernsthaft gefährdet war oder ist, gerade auch in Zeiten des Krieges.
Gaza ist heute kein besetztes Land mehr. Vor einigen Jahren räümte Israel die israelischen Siedlungsenklaven, teilweise mit Gewalt.
Der damalige Ministerpräsident Sharon hatte Klugheit und Standfestigkeit demonstriert, als er die jüdischen Siedler aus dem übervölkerten Gaza-Streifen evakuieren ließ. Eine Klugheit und Standfestigkeit die man diesem umstrittenen Mann nicht mehr zugetraut hätte.
Sharon war der eigentliche Verantwortliche für den desaströsen Libanon-Feldzug im Jahr 1982, um ihm haftete weiterhin die Schuldzuweisung am Massaker unter den Palästinensern in den Flüchtlingslagern von Sabra und Shatila an.
Damals begrüßte die schiitische Bevölkerung des Südlibanons die israelische Armee als eine Art Befreier vom palästinensischen Terror. Die PLO im Sdlibanon wurde damals ausgeschaltet, aber ein für Israel viel gefährlicherer Gegner, die schiitische und pro-iranische Hizbullah, wuchs heran.

Sharon war es auch, der im Jahr 2000 durch seinen provozierenden Ausflug auf den Tempelberg von Jerusalem, als er wie ein Elefant im Porzelanladen auftrat, die zweite Intifada des palästinensischen Widerstandes auslöste.
Aber zurück zu den Ereignissen in GAZA.
Nicht nur die Hamas, auch die israelische Öffentlichkeit, wurde von den Luftschlägen überrascht. „Die Israelis würden wohl kaum an dem für alle Juden heiligen Shabatt losschlagen„, ließ ein Sprecher dieser Bewegung verkünden.
Aber genau das geschah. Unmittelbar nach der Beendigung der Gottesdienste in den Synagogen schlug die israelische Luftwaffe zu.
Seither wurde eine rekordverdächtige Anzahl von Bomben auf eines der dichtbesiedelsten Territorien der Erde abgeworfen.
Üner 300 Menschen kamen bisher ums Leben.
Der von Korruptionsskandalen geplagte israelische EX- Ministerpräsident Olmert sagte über sein Kriegsziel: „Wir wollen unseren Bürgern im Süden Israels Ruhe und Frieden verschaffen und die Möglichkeit, ein normales Leben zu führen.“

Dieses Ziel ist legitim. Kein Staat der Welt könnte es akzeptieren, wenn ein Teil seiner Bevölkerung einem permanentem Raketenbeschuss ausgesetzt ist.
Die israelische Regierung hat sich auch lange in Geduld geübt.
Über das Ziel soll hier auch gar nicht diskutiert werden, eher über die Mittel.
Am Samstag hatte Olmert die Bürger im Gazastreifen beschworen, sich endlich nicht länger mit den dort herrschenden Islamisten zu solidarisieren. „Ihr seid nicht unsere Feinde, und wir kämpfen nicht gegen euch“, sagte er den Bürgern. Es seien schließlich die Terrorgruppen der Hamas, die das Unglück über die Bevölkerung brächten.“




Zitat des Tages
Dezember 28, 2008
Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen,
sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein…
Perikles
Commercial Classics
Dezember 28, 2008
levis commercial pamela anderson
Zitat des Tages/Song des Tages
Dezember 27, 2008
„Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.“
Joachim Ringelnatz
Boney M. – Sunny (1977) HQ
Samuel P.Huntington 1927-2008
Dezember 27, 2008

Samuel P. Huntington, einer der bekanntesten und umstrittensten Politologen weltweit, ist tot.
Seine These vom „Kampf der Kulturen„ sorgte 1993 für Aufsehen und wird bis heute leidenschaftlich diskutiert.








