NPD:Skinheads als Kommunalpolitiker

Juni 11, 2008

Nach den Wahlerfolgen der NPD, bei den Kommunalwahlen in Sachsen, geht wie üblich ein schlecht informiertes Rauschen durch den Blätterwald.

Verzweifelt bemühen sich diverse Journalisten, vom Schreibtisch ihrer Redaktionsräume aus, dieses Phänomen in die ausgetretenen Pfade des Meinungsstromes zu zwängen . 

http://www.welt.de/politik/article2088540/Sachsen-NPD_stellte_Skinheads_zur_Wahl_auf.html

Ach was, die NPD hat nicht nur massive finanzielle Schwierigkeiten, sondern auch ein akutes Personalproblem.   

Ich persönliche finde einen Nazi-Skin- in einem Gemeinderat oder einer Stadtverwaltung-als NPD-Kommunalpolitiker -nicht schlimmer ,als einen Biedermann und frustrierten Spießer, im Kleinbürgergewand.

Biedermänner wie der Fahrlehrer und NPD Politiker Leichsenring es war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Leichsenring

Es ist doch ein offenes Geheimnis, die militanten freien Kameradschaften, die gewaltbereiten Autonomen Nationalisten, dienen als eine Art Kampfreserve der Partei.

Bezüglich der Kommunalwahlergebnisse im Freistaat Sachsen: Eine Tendenz kommt bei der Berichterstattung viel zu kurz, wahrscheinlich weil diese nicht ins traute Weltbild passt.

Die LINKE, die sich ja eigentlich, medial aufgebauscht, auf einem Siegeszug befindet, hat in Sachsen leicht verloren.

Diese Entwicklung wird sich in Ostdeutschland, bei zukünftigen Wahlen, fortsetzen. Als Protespartei taugt die verwestlichte und lafontainisierte ehemalige PDS, ihrer überbetonten  ostdeutschen Regionalidentität beraubt, dort nicht mehr.Es gab beachtliche Wählerwanderungen, direkt von der LINKEN zur NPD.

Die NPD gedeiht jetzt prächtig auf dem Boden, den die ehemalige PDS dort 18 Jahre lang, aber auch fast 60 jahre totalitäre Indoktrination(nationalsozialistisch und stalinistisch) ,  gesät haben.

Führende Politiker- der damaligen PDS- hatten mir das festellbare Potential, von Fremdenfeindlichkeit unter den Wählern, im stillen Gespräch, immer wieder bestätigt.  

Der Bundesvorsitzende der NPD Udo Voigt erwähnte mir gegenüber seine Bewunderung für die DDR der fünfziger Jahre. Da hat er etwas gemeinsam mit  Sahra Wagenknecht, von der Linken.  

Foto:Ramon Schack im Gespräch mit dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und dem NPD-Pressesprecher Klaus Beier. NPD-Bundeszentrale Berlin-Köpenick, April 2006.All Rights Reseved

Anbei der Artikel zum Bild:Lesebefehl:

http://www.mbr-berlin.de/Aktuelles/Pressespiegel_MBR/228.html

Übrigens, innerhalb der NPD gibt es -noch-keinen Politiker vom dämonischen Schlage,von der diabolischen Begabung, eines Dr. Goebbels.   

Geschichte wiederholt sich nicht:

Jemand anderes wird aber kommen, ein Demagoge “neuen Typus”.

Dieser Politiker wird nicht mehr gegen den “Jüdischen Bolschewismus” kämpfen, oder gegen die “jüdische Börse”. Nein, dieser Politiker wird im islamophoben Gewand erscheinen, er wird aus der Mitte der Gesellschaft kommen, er wird vorgeben unsere “Abendländische Kultur” zu verteidigen, er wird sich, wie einst die Nazis, modernster Kommunikationsmittel bedienen  und erfolgreich im Reservoir der Unzufriedenheit, des Unwissens, der Angst und des Ressentiments ,fischen. Zumindest, wenn man diesen Menschen nicht vorher zu Fall bringen wird.

Hinweis. Bei dem angehängten Beitrag handelt es sich um einen nationalsozialistischen Propagandafilm aus dem Jahr 1933. Inhalt und Aufmachung entsprechen nicht der Meinung des Betreibers dieser Website. Dieser Film wird lediglich aus aufklärerischen Motiven und zu dokumentarischen Zwecken präsentiert.

Ramon Schack , Berlin, den 11. Juni 2008 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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2 Responses to “NPD:Skinheads als Kommunalpolitiker”

  1. Viola Says:

    Wehret den Anfängen.Nieder mit PI!

    Der Liberalismus ist die einzige Lösung!

  2. EWA Says:

    Wo haben Sie denn den Spruch her?

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