Die Linke:Christa Wolf/IM Margarethe als Bundespräsidentin?

Juni 15, 2008

Christa Wolf/IM-Margarethe

 „Die Linke könnte bei der Bundespräsidenten-Wahl eine eigene Kandidatin aufstellen. Laut einem Zeitungsbericht sind dafür die Schriftstellerinnen Christa Wolf und Daniela Dahn im Gespräch. Offiziell will sich die Partei erst nach der Bayern-Wahl im Herbst festlegen.“

Quelle :Spiegel Online

Lesebefehl:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,559749,00.html

So, so,Christa Wolf ist also im Gespräch, die Starschriftstellerin der DDR. Fantastisch!

Man stelle sich vor. Die  fast 80ig jährige Wolf würde tatsächlich Bundespräsidentin, dann hätten wir 2 Damen mit DDR-Vergangenheit an der Spitze unseres Staates.

Wer dann noch behauptet Deutschland sei frauenfeindlich, die Ossis würden benachteiligt, der lügt. Auch wäre diese Wahl ein Zeichen für die Integrationskraft unserer bundesrepublikanischen Gesellschaftsordnung.

Die schillernde Biographie von Christa Wolf spricht diesbezüglich Bände.

Quasi vom ersten bis zum letzten Tag, von 1949-1989, 40 Jahre lang, war Frau Wolf Mitglied der SED. Zwischendurch schrieb sie ,als IM-Margarethe ,ein paar belanglose Berichte- über Freunde und Bekannte- für die Stasi der DDR.

Als die DDR starb war Frau Wolf traurig. Verzweifelt versuchte Wolf, zusammen mit anderen DDR-Staatskünstlern, dem bereits totkranken „Arbeiter-und Bauernstaat“ neues  Leben einzuhauchen.Ja, niemals zuvor entwickelte Frau Wolf eine solche Aktivität.

„Reformiert“ sollte der Patient wieder auferstehen. Dazu kam es leider nicht. Schluchzend und schreiend mußte Christa Wolf vom DDR-Sterbebett entfern werden.

 Plötzlich konnte jeder DDR-Bürger reisen,nicht nur ein paar ausgewählte Reisekader und SED-Hofschranzen, ein Grauen für Frau Wolf.

 Als nach der Wende die Stasitätigkeit dieser Literatin Gegenstand des öffentlichen Interesses war, zog Frau Wolf verbittert ins Ausland. Nein, nicht nach Kuba, Nordkorea und Laos, wo die stalinistische Welt noch in Ordnung war, sondern in die USA, ins sonnige Kalifornien .

Egal, Schwamm drüber, Schlußstrich,Ostalgie!

Aber eine Anmerkung sei noch erlaubt. Neben Frau Wolf ist auch noch Daniela Dahn in der engeren Auswahl.

Liebe Genossen von der LINKEN. Warum nur 2 potentielle Kandidatinnen? Alle guten Dinge sind doch 3.

Ich kenne da eine Dame, sie lebt seit fast 2 Jahrzehnten im Ausland, die auch in Frage kommen würde.

Es geht um Margot Honecker, die ehemalige First Lady  und Volksbildungsministerin der DDR . Also, wer es als ehemalige Telefonistin zu einer Volksbildungsministerin schafft, dürfte wohl ausreichend qualifiziert sein. Ferner ist Frau Honecker auch nur 2 Jahre älter als Frau Wolf.

Darüberhinaus besitzt Margot Honecker Erfahrung in der Führung und Repräsentation eines Staates. Da die Bundesrepublik sich sowieso immer mehr zu einer DDR-light entwickelt, dürfte die Einarbeitungszeit für Frau Honecker nicht allzu lange ausfallen.

Zusätzlich, dieses Argument dürfte den Ausschlag geben, hat Frau Honecker niemals als IM für die Stasi gearbeitet .  

Margot  Honecker for President

Goodbye DDR – 9 – Mielke und die Freiheit

Advertisements

5 Responses to “Die Linke:Christa Wolf/IM Margarethe als Bundespräsidentin?”

  1. EWA Says:

    Ekelhaft! Ich kann gar nicht so viel Fressen wie ich kotzen möchte!

  2. Nico Says:

    @EWA

    Schade, dass Sie das Zitat von Max Liebermann, als er 1933 die Nazis durch das das Brandenburger Tor marschieren sah, inflationär gebrauchen.

  3. EWA Says:

    @Nico

    Ich gebrauche gar nichts inflationär.
    Sicherlich hätte Liebermann sich gegenüber dieser Bagage ähnlich geäußert. Er war ja auch nicht auf dem linken Auge blind sondern erstaunlich klarsichtig.

    Daran mangelt es heute vielen Menschen, sehr vielen!

  4. Jörg Says:

    Lieber Nico,

    Ewa liebt es scharf, was die Kommentare angeht.Nehmen Sie es ihr doch nicht übel.

    Gruß
    Jörg

  5. Nico Says:

    @EWA

    Dass Max Liebermann klarsichtig war ist mir durchaus klar.

    Ich beklage dennoch oftmals den inflationären Gebrauch in der Sprache.

    Nehmen Sie doch einmal den Begriff Holocaust.

    Und was generell die Sprache betrifft:

    Derzeit lese ich “ Lingua tertii imperii “ von Victor Klemperer.

    Es lohnt sich :

    Gerade vor dem Hintergrund, dass Lafontaine und andere hier eine Renaissance dieser Sprache wieder fördern.

    Und:

    Ich nehme es Ihnen nicht übel.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s