Artikel der Woche:Tsunami-Welle gegen die Freiheit

Oktober 5, 2008

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3 Responses to “Artikel der Woche:Tsunami-Welle gegen die Freiheit”

  1. Nicolao Coelho Says:

    Wenn ich diesen Satz lese:

    „Amerikas Linke fordert bereits eine Neuauflage des New Deal – benannt nach dem historischen Regierungsprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Grossen Depression der dreissiger Jahre -, und die Propheten des staatlichen Interventionismus können sich inzwischen sogar auf der Meinungsseite des Wall Street Journal (WSJ), dem Leitblatt der Finanzbranche, ausbreiten.“

    Dann frage ich mich schon, ob der New Deal nicht bereits nach dem Crash mit der New Economy mit der Zinspolitik von Alan Greenspan begonnen hat.

    🙂 🙂 🙂

    Da gehen die Autoren leider nicht auf den Ursprung der derzeitigen Finanzkrise ein, sondern lamentieren über einen Tsunami gegen die Freiheit 🙂

  2. ramonschack Says:

    @Lieber Nico,

    „Da gehen die Autoren leider nicht auf den Ursprung der derzeitigen Finanzkrise ein, sondern lamentieren über einen Tsunami gegen die Freiheit “

    In dem Artikel ging es ja auch nicht um die Ursachen, sondern um die Folgen, der jetzigen Krise.

    Haben Sie die Krise bisher unbeschadet überstanden?

  3. Nicolao Coelho Says:

    Sie haben Recht lieber Ramon nur die Folgen beruhen letztlich auf Ursachen.

    Und oftmals sind es die gleichen Personen, die in den letzten Jahren sich für die “ Freiheit “ ausgesprochen haben, die uns die Suppe eingebrockt haben, die wir jetzt gemeinsam auslöffeln müssen.

    Diese Freiheitsbekenntnisse waren oftmals nur Lippenbekenntnisse:

    Read my lips 🙂

    Vielleicht sollte man in diesen Zeiten auch einmal Adam Smith lesen:

    Aber nicht die Bibel der Investmentbanker:

    An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations

    sondern:

    The Theory of Moral Sentiments

    sondern das oftmals unterschlagene Werk

    Und wenn hier Ricardo als Kronzeuge herangezogen wird:

    Principles of Political Economy and Taxation

    dann scheinen die Autoren die Aussage von Ricardo nicht gelesen zu haben:

    Das die Basisgeldmenge begrenzt werden müsse.

    In dem Zusammenhang wäre es sicher auch aufschlußreich zu erfahren, welche wirtschaftlichen Einschätzungen die drei Autoren vor ein paar Jahren veröffentlicht haben 🙂

    P.S.

    Lieber Ramon,

    da ich angesichts der vorstehenden Krise bereits im Frühjahr Kartoffeln angepflanzt habe und meine Orangenbäume an der Algarve viele Früchte tragen sehe ich der Krise bislang ohne Angst entgegen.

    Meine Zitate des Tages:

    Und dann war da noch der Schotte, der den Teufel an die Wand malte, um Tapete zu sparen.

    Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.

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