New Mexico“Rauchzeichen für die Demokraten“

Oktober 30, 2008

 

Im Sommer 1993 befanden wir uns auf einer ausgedehnten Reise durch die USA.

Von Kalifornien ging es im Mietwagen, quer durch den Südwesten der USA, nach New Orleans.

Abschließend verbrachte ich noch einige Monate in New York City, aber das ist eine andere Geschichte.

Damals durchquerten wir auch New Mexico, nach meiner Meinung, einer der schönsten und interessantesten Bundesstaaten der USA.http://de.wikipedia.org/wiki/New_Mexico

 

New Mexico war schon damals einer der sogenannten multiminoritäten Staaten, indem keine ethnische Gruppe mehr die Bevölkerungsmehrheit stellt.

Dünn besiedelt, aber demographisch explodierend, ist New Mexico wohl bis heute der Staat, indem der hispanoamerikanische und indianische Einfluß am stärksten spürbar ist. Die unendlichen Einwanderungsströme aus Mittelamerika, die sich ja inzwischen bis in die entlegensten Bundesstaaten der Supermacht ausdehnen, verstärken diese Tendenz unaufhörlich.    

Inzwischen, 15 Jahre später, ist die Anzahl der multiminoritäten Staaten ständig am wachsen. Schon in wenigen Jahrzehnten, wird die US-Bevölkerung nicht mehr mehrheitlich aus Euroamerikanern bestehen.

In New Mexico, unweit der berühmten 4 Corners Region, hatten wir eine Autopanne, die auf der Begegnung- mit den Ausläufern eines Tornado- beruhte.

Während der Fahrt, durch die atemberaubende Wüstenlandschaft, verdunkelte sich das strahlende Blau des Sommerhimmels schlagartig zu einem düsteren Schwarz. Riesige Wolkenmassen ballten sich, jagten  in atemberaubender Geschwindigkeit über die Ebenen und weckten apokalyptische Ahnungen über die menschliche Vergänglichkeit. Schnell brachten wir das Auto von der Fahrbahn ab und rammten dabei einen Felsvorsprung.Trotz der Lebensgefahr genoß ich damals, in jenen jungen Jahren, das unheimliche Naturerlebnis. Diese maßlosen Urgewalten standen in einem scharfen Gegensatz zur krampfhaften Harmlosigkeit der ansässigen Bewohner, die dadurch wohl auch Zuflucht suchen, vor den  permanenten Ansprüchen und Herausforderungen des American Way of Life, aber auch vor den plötzlichen Naturkatastrophen, denen die riesige kontinentale Masse zwischen Atlantik und Pazifik ausgesetzt bleibt.    

Einige Navajos, aus einer benachbarten Siedlung, halfen uns bei der Instandsetzung unseres Autos. Wir verbrachten 2 unvergessliche Tage bei diesen gastfreundlichen Ureinwohnern, bevor wir unsere Reise in Richtung New Orleans forsetzten. Lesen Sie dazu auch..https://ramonschack.wordpress.com/2008/09/01/2803/

 

Yosemity California USA 1993 von Ihnen.

Foto:Ramon Schack in New Mexico:Sommer 1993

Die NZZ berichtet heute, anlässlich des US-Wahlkampfes, aus New Mexico:

„Rauchzeichen für die Demokraten“.Lesebefehl:

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/rauchzeichen_fuer_die_amerikanischen_demokraten_1.1191021.html

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6 Responses to “New Mexico“Rauchzeichen für die Demokraten“”

  1. Nicolao Coelho Says:

    „Während der Fahrt, durch die atemberaubende Wüstenlandschaft, verdunkelte sich das strahlende Blau des Sommerhimmels schlagartig zu einem düsteren Schwarz. Riesige Wolkenmassen ballten sich, jagten in atemberaubender Geschwindigkeit über die Ebenen und weckten apokalyptische Ahnungen über die menschliche Vergänglichkeit. Schnell brachten wir das Auto von der Fahrbahn ab und rammten dabei einen Felsvorsprung.Trotz der Lebensgefahr genoß ich damals, in jenen jungen Jahren, das unheimliche Naturerlebnis.“

    War da nicht peyote mit im Spiel???? 🙂

  2. ramonschack Says:

    Lieber Nico,

    ich kann mich nicht mehr erinnern, es ist doch schon so lange her.

  3. Nicolao Coelho Says:

    Lieber Ramon,

    heißt die Überschrift nicht Rauchzeichen ???? 🙂

    P.S. Bitte noch mehr solcher schönen Bilder von New Mexico

    P.s. Warten wir doch einmal ab wann New Mexico wieder Mexico angegliedert wird????

  4. ramonschack Says:

    Lieber Nico,

    ich habe in der Tat noch viele schöne Fotos aus New Mexico, beziehungsweise von der ganzen damaligen Reise.
    Allerdings nur analog. Es würde lange dauern, alle Bilder zu scannen. Die Zeit habe ich leider nicht.

    Waren Sie auch schon einmal dort?

  5. ramonschack Says:

    Ach ja, mit der Angliederung. Das wird ja wirklich befürchtet, von einigen Beobachtern.

    Halte ich nicht für besonders realistisch. Höchstens bei einem dramatischen Niedergang der USA, bei einem gleichzeitigen sensationellen Aufstieg Mexikos.


  6. […] “Jeder möchte doch dorthin!”, fügte sie hinzu und blickte sehnsuchtsvoll in Richtung Westen, hinter die Hügelkette, dort wo Kalifornien, das “Gelobte Land” , der “Golden State”irgendwo liegen sollte.  Diese Szene spielte  sich vor 16 Jahren ab, als wir per Mietwagen durch den Südwesten der USA reisten. Lesen Sie dazu auch..https://ramonschack.wordpress.com/2008/10/30/nevada/ […]

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