Good luck Obama! Eine lange Wahlnacht

November 5, 2008

Vor Superlativen sollte man sich eigentlich hüten. Sie nutzen sich zu schnell ab.

Die Wahl von Barack Obama als historisch zu bezeichnen, ist aber sicherlich nicht übertrieben.

Ich verbrachte die vergangene Wahlnacht, unter priviligierten Umständen, in einem feudalen Umfeld, auf der US-Wahlkampf-Party von CNN. 

Berlin Germany von Ihnen.

Der eine oder andere Leser dürfte es ja schon mitbekommen haben.  

Berlin Germany von Ihnen.

Bis 5 Uhr in der Früh verfolgte ich dort die Ereignisse in den USA, an den überdimensionalen Bildschirmen, immer wieder unterbrochen von anregenden Gesprächen, mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Hochfinanz.

Berlin Germany von Ihnen.

Auch immer wieder unterbrochen von kleinen Gängen zum Buffet, um etwas zu schlemmen. Delikat.

Liebe Leser, da haben Sie etwas versäumt.

Normalerweise nehme ich ja nach Einbruch der Dunkelheit keine Nahrung mehr zu mir. Es gibt ja noch Menschen die auf ihre Figur achten. 

Wenn mich zu später Stunde ein Magenknurren heimsucht, streiche ich mir höchsten einmal etwas Hüttenkäse auf ein Stück Roggenbrot und werfe es dann in die Friteuse.

Gestern allerdings ließ ich es mir aber einmal richtig schmecken, an den Futternäpfen der Bourgeoisie, der gehobenen Kreise, der Happy Few. 

Den geladenen Gästen stand eine raffinierte kulinarische Auswahl von Delikatessen zur Verfügung, zum Beispiel Hamburger und Hot Dogs.

Berlin Germany von Ihnen.

Es ist ja immer wieder erstaunlich, wen man auf solchen Veranstaltungen, die im gesellschaftlichen Leben der Hauptstadt ja eine doch gewichtige Rolle spielen, regelmäßig begegnet.

Mit der Society-Lady Gräfin von Hardenberg, häufig auch in Begleitung von Frieda Springer, ist auf jeden Fall immer zu rechnen. Egal um was für eine Veranstaltung es sich handelt, hauptsache VIP.

Oftmals trifft man auch Cherno Jobatey, den bekannten und beliebten TV-Moderator des ZDF-Frühstücksfernsehens, der dann, etwas später, zusammen mit seinen Freunden, aus jedem Event ein ausgelassenes, aber nicht ausschweifendes, Tanzvergnügen formt. Gestern legte er allerdings keine heiße Sohle aufs Parkett, bemühte sich dafür aber um so mehr, seiner weiblichen Begleitung, die Komplexitäten des US-Amerikanischen Wahlsystems zu erklären.  http://www.cherno-jobatey.de/  

Unzählige Stars und Sternchen, die man nun nicht unbedingt kennen muß, aus der Traumfabrik der bundesdeutschen Vorabendserien, sind auch immer in großer Anzahl anzutreffen. 

Egal, ich möchte mich jetzt wirklich nicht als Klatschkolumnist betätigen, um Ihnen etwa zu erzählen, welche Spitzenpolitiker, in Begleitung blutjunger Damen, dort anzutreffen waren, auch nicht was ich mit Claudia Roth zu besprechen hatte, beziehungsweise worüber sich Starjournalist Fritz Pleitgen mit seinem Sohn unterhielt, oder weshalb ein bekannter Manager plötzlich durchgedreht ist.  

Wirklich nicht. Versuchen Sie bitte auch gar nicht erst mich danach zu befragen, etwa per E-Mail, ich schweige wie ein Grab. 

Schließlich geht es ja um die Wahl von Barack Hussein Obama, zum 44. Präsidenten der USA.

Darüber werde ich dann morgen etwas schreiben. „Good Luck Obama!“

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