Hessen:Andrea Ypsilanti gibt auf

November 8, 2008

Es ist vorbei. Andrea Ypsilanti gibt-endlich-auf.

Fast ein Jahr- nach den Landtagswahlen in Hessen- ist es noch immer zu keiner Regierungsbildung gekommen.

Dafür gibt es jetzt Neuwahlen.

Ein gewisser Herr Thorsten Schäfer-Gümbel  soll die SPD in die vorgezogene Wahl Anfang 2009 führen. Thorsten wer?

Im kommenden Jahr, im sogenannten Superwahljahr 2009, gibt es anscheinend  noch nicht genug Urnengänge.

Es gibt ja zur Zeit auch keine drängenderen Probleme, als zweitklassigen Politikern beim Postenschachern zuzuschauen.

Möglicherweise ist es ja das Ziel unserer politischen Klasse, die Wahlbeteiligungen zukünftig auf etwa 30 % zu drücken.

Nun ja!

Lesebefehl:

http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E60EF92ED56214CEDA38A5505C348F39B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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5 Responses to “Hessen:Andrea Ypsilanti gibt auf”

  1. Nico Says:

    Lieber Ramon,

    „Möglicherweise ist es ja das Ziel unserer politischen Klasse, die Wahlbeiteiligungen zukünftig auf etwa 30 % zu drücken.“

    Da gehören doch immer zwei dazu:

    Diejenigen, die nicht nur Wahl gehen…..

    DIe U.S. sind doch auch ein Beispiel, für den “ Wechsel “ bzw. die “ Veränderung „


  2. […] Hessen:Andrea Ypsilanti gibt auf Ypse in die Produktion! Eine Jobberatung Äppelwoi Bucharin Die leninistische Zehnfingerübungen […]

  3. Emmett Grogan Says:

    sagen wir es einmal so, Leute wie Ypsilanti haben auch kein Problem mit einer Wahlbeiteiligungen um etwa 30%. Die wissen sowieso am besten, was gut für uns alle ist.

  4. ramonschack Says:

    @Nico McNicolson

    Sie haben natürlich Recht. Würden die Wähler einigemaßen erträgliche, bzw. deutliche Resultate zusammenwählen, wären solche peinlichen Politik-Possen gar nicht möglich.

    Allerdings gibt es auch keine vernünftigen Alternativen, keine charismatischen Kandidaten, keine wirklich überzeugenden Programme.
    Roland Koch ist ja nun auch keine vernünftige Alternative.

    Das Problem liegt aber hauptsächlich in den überkommenen politischen Grundstrukturen begründet.
    Ich erwähnte es schon einmal, Verhältniswahlrecht, im Verbund mit einem falsch praktizierten Förderalismus, plus EU.
    Alles nicht falsch im einzelnen, aber dringend renovierungsbedürftig.

    Persönlich habe ich bisher immer von meinem Wahlrecht gebrauch gemacht.

    Vielleicht sollte ich mal in die Politike gehen, als Ramon Obama.

    Was halten Sie davon Nico? Würden Sie mich wählen?

    @Emmett Grogan

    da bin ich nicht ganz sicher. Unsere „Parlamentarische Demokratie“, mit ihrem repräsentativen Touch, definiert sich formal über die Zustimmung des Wahlvolkes, die ja immer stärker abnimmt.
    Deshalb gibt es ja auch immer die flehenden Appelle bezüglich der Wahlbeteiligungen.

    Gruß
    RS


  5. Komisch, keiner will Roland Koch. Und um ihn zu verhindern, meuchelt man erst einmal die Alternative. Mehr:

    http://www.blogsgesang.de/2008/11/09/ypsilanti-macht-nicht-den-lafontaine/

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