Der 9. November :Ein Schicksalstag der Deutschen im 20. Jahrhundert

November 9, 2008

Berlin, am 9. November 2008

 Der 9. November ist ein Schicksalstag der Deutschen im 20. Jahrhundert.

1918, 1923, 1938 und 1989, die historischen Ereignisse -im jeweiligen Jahr- fanden immer an einem 9. im November statt.

Es waren Ereignisse die miteinander zusammenhingen, die ohne einander nicht denkbar wären, die ohne einander so nicht stattgefunden hätten, die verdeutlichen wie historische Prozesse funktionieren, sich gegenseitig bedingen, voneinander abhängig sind.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht begreifen und die Zukunft nicht meistern, heißt es bei Konfuzius. 

FOTO:9.November 1918:PILLIP SCHEIDEMANN RUFT IN BERLIN DIE REPUBLIK AUS

Es waren Ereignisse, die über das Leben von Millionen Menschen entschieden, die Grenzen auflösten,verschoben, veränderten, die Freude, Trauer und Angst auslösten und immer noch hervorrufen, weit über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus.

FOTO:HITLER UND LUDENDORF:DER HITLER-PUTSCH FAND AM 9.NOVEMBER 1923 STATT:

Ereignisse von wahrhaft epochaler Bedeutung mit globalen Auswirkungen.

FOTO:DIE REICHSPOGROMNACHT AM 9. NOVEMBER 1938 in BERLIN

Ich bummelte heute durch Berlin-Mitte, dem historischen Zentrum der Hauptstadt. Welche deutsche Stadt ließe sich auch besser eignen, für einen Wandel auf den Spuren der Geschichte als Berlin?

Einer Stadt, in der die jeweiligen historischen Schauplätze nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen.

Einer Metropole, die von den Geschichte des 20 Jahrhunderts, ein Jahrhundert welches man auch das verfluchte Jahrhundert nannte, überrollt, vergewaltigt, zerstört und geprägt wurde, wie keine andere Kapitale.

FOTO:DER FALL DER BERLINER MAUER AM 9. NOVEMBER 1989 IN BERLIN

Der 9. November war ein Tag der Hoffnung und Freude, als morsche Regieme einstürzten, wie 1918 und 1989

Der 9. November war auch ein Tag der Angst, als 1923 Hitler in München putschte.

Der 9. November war auch ein Tag der Trauer und der Schande, als 1938 der  Pöbel durch die Straßen zog, mit staatlicher Genehmigung, mit billigender Unterstützung des Regimes, mordete, plünderte, vergewaltige und brandstiftete.

Auch heute noch- 70 Jahre später- träumen Menschen von Pogromen.

Wie beispielsweise Kommentatoren der Website PI, gebilligt und ermutigt  von den Betreibern und Autoren dieser Website.

Persönlich halte ich es für einen Skandal, wenn Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes von Berlin ihren Amtseid ignorieren, ihre berufliche Qualifikation mißbrauchen, um solche Hasstiraden zu fördern und zu billigen,in tausendfacher Form, über Jahre hinweg.

Wenn solche Personen wieder das Schächten instrumentalisieren, um gegen religiöse Minderheiten zu hetzen, wenn solche Personen- vom Arbeitsplatz aus- zum Boykott von Unternehmen ausrufen, ja wenn solche Subjekte Drohungen gegen Kritiker belustigt kommentieren,lügen und betrügen, verdrehen und verdrängen, täuschen, verdecken und verleumden. 

Ein Skandal den man bei Zeiten beseitigen muss, 70 Jahre nach dem 9. November 1938, 19 Jahre nach dem Fall der Mauer in Berlin.

Zumindest das sollte man aus der Geschichte gelernt haben:“Wehret den Anfängen

Lesen Sie dazu bitte auch:“Die Katastrophe vor der Katastrophe“ 

  http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc~ECCE7D7A1788E4A5FBFFC8ED315F4C3D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell

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