Der Artikel des Tages:Tourismus in Tschernobyl

November 15, 2008

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben„, heißt es in einer deutschen Volksweisheit.

Dieser Satz hat immer noch Gültigkeit, ob man zum Amazonas-Trip aufbricht, oder die Erbtante in Oldenburg besucht.

Wenn man heute um die Welt reist, kann man beispielsweise erleben, in welche abgelegenen, berüchtigten und gefährlichen Gegenden unseres Planeten die Armada der Reisenden vorgedrungen ist.

Zunächst sind es die Wagemutigen, die Individualisten, anschließend folgen die Rucksacktouristen, immer mit einem Lonely Planet Reiseführer in der Hand und oftmals mit unsichtbaren Scheuklappen versehen, schließlich trifft die Neckermann-Reisegruppe ein.  

Lediglich Regionen, in denen gerade ein Bürgerkrieg tobt, eine militärische Invasion stattfindet, scheinen kurzfristig verschont von diesem Phänomen.

Peter Scholl-Latour sagte mir einmal, er fahre auch gerade deshalb so gerne in Krisengebiete, weil man dort so wenig Touristen antreffe.

Inzwischen ist auch das ukrainische Städtchen Tschernobyl, 1986 Schauplatz des größten atomaren Supergaus der Welt, zum Geheimtipp  für einige Touristen mutiert.

Hoffentlich bleibt dieser Ort – den Besuchern- in strahlender Erinnerung .

Der Artikel des Tages:Lesebefehl:

http://www.sueddeutsche.de/,ra17m1/reise/900/319772/text/

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2 Responses to “Der Artikel des Tages:Tourismus in Tschernobyl”

  1. S. Says:

    Jaja immer dasselbe. Herr Scholl-Latour reist wohin aber Touristen sind immer die Anderen

  2. ramonschack Says:

    S.

    darüber sollten wir noch einmal plaudern..!

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