„Sag mir, wo du stehst…“/Die LINKE und Europa

Februar 26, 2009

                                          @Ramon Schack

 

Sag mir, wo du stehst..“, so lautet eine Liedzeile- in dem gleichnamigen Song- des ehemaligen SED/FDJ-Musikus Hartmut König.         

http://www.youtube.com/watch?v=tyShCNbsplI&feature=related

Ich mußte mich gerade an dieses ideologisch  vorbelastete Lied  erinnern, als ich die beiden folgenden Artikel las.

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-dissidentin-1/

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,609071,00.html 

Ja, es ist schon bezeichnend für diese Partei, welche Kandidaten bei der Listenplatzvergabe -für die bevorstehenden Europawahlen- begehrte Plätze ergattern.

Angesichts der Wirtschaftskrise sollte man diesen Urnengang mit großer Sorge entgegensehen. Im nächsten Europaparlament dürfte sich die Anzahl der Populisten, Extremisten, der links-und rechtsradikalen Gruppierungen, aus allen Ländern der EU, deutlich erhöhen. 

Während die Neo-Stalinistin Sahra Wagenknecht mit einem priviligierten Platz belohnt wird, werden die Partei-Reformer Andre Brie und Sylvia-Yvonne Kaufmann, aufgrund ihrer Pro-EU-Haltung, gemobbt.

Lesen Sie dazu auch..  http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/meine-haltung-missfaellt-der-partei/

 

Diese Entwicklung läßt linksnationalistische,bzw. nationalbolschewistische Tendenzen erkennen und lädt zu Spekulationen ein, nicht nur in diesem Zusammenhang, über die Regierungsfähigkeit dieser Partei. 

Wer immer sich die gestrige Rede von Oskar Lafontaine anhörte, zum sogenannten Politischen Aschermittwoch, sollte sich über diese trübselige Entwicklung keine Illusionen mehr machen. Lafontaine verdrehte und verdrängte, täuschte und verdeckte und schaffte es einmal mehr, rhetorisch geschickt, die Dinge ins Gegenteil umzudrehen.

 

                                            Hartmut König                                                               

1. Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
Zurück oder vorwärts, du mußt dich entschließen!
Wir bringen die Zeit nach vorn Stück um Stück.
Du kannst nicht bei uns und bei ihnen genießen,
denn wenn du im Kreis gehst, dann bleibst du zurück!
2. Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
Du gibst, wenn du redest, vielleicht dir die Blöße,
noch nie überlegt zu haben, wohin.
Du schmälerst durch Schweigen die eigene Größe.
Ich sag dir: Dann fehlt deinem Leben der Sinn!
3. Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst!
Wir haben ein Recht darauf, dich zu erkennen,
auch nickende Masken nützen uns nicht.
Ich will beim richtigen Namen dich nennen.
Und darum zeig mir dein wahres Gesicht!
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4 Responses to “„Sag mir, wo du stehst…“/Die LINKE und Europa”

  1. EWA Says:

    Der Demagoge von der Saar, gemeinsam mit dem Berliner ex Stasi Demagogen Gysi haben ein gefundenes Fressen mit der Finanz/Wirtschaftskrise gefunden, auf dem sich diese Rattenfaenger wohlfuehlen.

    Die westlichen Demokratien haben fuerwahr mit den Wallstreet und London Finanziers, Bankers, Spekulanten, Hedgefondzockern eine schlimme Hypothek abzubauen.
    Die Demokratien sind jedoch stark genug, staatliche Regulationen weltweit einzufuehren, denen sich USA und England bisher entgegenstellten.

    Im Gegensatz zu kommunistischen Diktaturen aus der sowjetischen Zeit, sind also Demokratien faehig, auch ohne Lafontain und Gysi sich zu reinigen und zu reformieren. Planwirtschaft und Verstaatlichung sind fuerwahr kein Rezept fuer Wohlstand und Freiheit – wie alle Experimente der letzten 100 Jahre beweisen, die allesamt gescheitert sind.


  2. Offensichtlich gibt es in Deutschland eine Vorliebe für rhetorisch begabte Volksbeglücker.
    Der Sozialismus ist bei vielen zu einem Religionsersatz geworden. Dabei ist der Glaube an die vermeintlich gute Zukunft für die Psyche der Gläubigen so existenziell, dass sie die Wahrheit oder Gegenargumente gar nicht hören wollen. Wie bei der Religion. Sie nehmen auch in Kauf, dass die Gefahr der Wiederkehr einer DDR großen Schaden anrichtet. Sie selber haben in der Regel ja keinerlei Verantwortung.
    Deshalb trifft auch jedes noch so gute Argument auf taube Ohren. Eine Diskussion mit Linken kommt ohne Kampfbegriffe nicht aus und ist sinnlos.
    Mir tut Lafontaine nur leid. Er wird als verbitterter alter Mann enden.
    Oder ist er das bereits und braucht seine Auftritte zur Ablenkung von seinem Leiden.

  3. Manuela Says:

    Wenn ich das hier lese , Oskar Lafontaine würde nicht die Wahrheit sagen , wird mir übel .
    In welcher Traumwelt leben Sie eigentlich Herr Schack?

    Lafontaine ist einer der größten Politiker die dieses Land hat und gerade jetzt wo hier durch die Pleitepolitik(Dumpinglöhne,Hartz4,Massenarbeitslosikeit,Bankenpleite,Eurozerfall,2,6 Millionen arme Kinder,Mittelstand zerfällt,immer mehr arme Rentner, eine Krise und Skandal nach den anderen,Korruption,Parteiensumpf…) der Etaplierten dieses Sytem gegen die Wand gefahren wird , brauchen wir Oskar !

    Vorwärts Linke/Vorwärts Lafontaine

  4. Hans Says:

    Oh man, so eine billige Hetzpropaganda ist ja nicht zum Ausstehen. Der Kapitalismus geht unter, die Wirtschaft bricht um 6% ein, in den USA sogar um 6,1% in den ersten drei Monaten, Japan 15% !!!

    Die Chinesen lachen über uns und wachsen real um 7% während wir Geld „drucken“ und in Form von Kapitalspritzen und Konjunkturpaketen verteilen. Geld, welches keinen realen Gegenwert mehr besitzt…

    Und wenn die Kapitalisten feststellen, dass diese nächste (Währungs-)blase platzt, werden die Linken diesen Subjekten hoffentlich Feuer unterm Hintern machen!

    Nieder mit dem Neo-Liberalismus! Nieder mit CDU-SPD-FDP!

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