Zitat des Tages

April 29, 2009

„Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,
doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen!“

Goethe

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                                        @Ramon Schack

Ein Augenblick der Intimität im Weißen Haus. Präsident Obama scherzt mit seiner Ehefrau Michelle, auf dem Weg zu einer Sitzung.

Vor 100 Tagen bezog die Familie Obama das Weiße Haus. Seit 100 Tagen ist Barack Obama Präsident der USA.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,621832,00.html

Mancher hält sich für eine Leuchte
und hat doch keinen blassen Schimmer…

Peter E. Schumacher

 

Snoop Dogg f/ Pharrell- Let’s Get Blown

Einfach eine Heuchlerin. Ich kenne sie,  seit ihrer Kindheit. Ich erinnere mich, wie ich bei ihr zu Hause war, in New York, da war sie vielleicht  sechzehn.

Ich saß und unterhielt mich mit ihrem Vater, und sie bekam einen Anfall auf dem Wohnzimmerteppich, sie wälzte sich herum und zeterte irgendetwas von einem Kleid, das sie kaufen wollte und das er sie nicht kaufen lassen wollte. Er war sehr geizig , muß ich zugeben, aber ich meine doch, uuuch, sie ist ein Kotzbrocken.

Glauben Sie nicht, sie hat ihre Wertvorstellungen gründlich geändert?

Ihr Bankkonto hat sich gründlich geändert.Ich finde es nett von ihr,  daß sie ihren Mann in seiner lächerlichen politischen Aktivität unterstützt. 

 

Conversations with Capote/Truman Capote im Gespräch mit Lawrence Grobel

                @Ramon Schack

Lange galten die Theorien des englischen Wirtschaftswissenschaftlers John Maynard Keynes als überholt, als rückständig, als nicht mehr zeitgemäß. Die vergangenen Jahrzehnte, vor und nachdem Zusammenbruch des Kommunismus, gehörten den -Neo-Liberalen  Ökonomen,  es waren die Jahre von Hayek, Schumpeter, Friedman.. 

Angesichts der aktuellen Weltwirtschaftskrise, erlebt der Keynsianismus eine Wiedergeburt.

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes

Im Rausch von Keynes: http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/im-rausch-von-keynes;2254872

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.“

Aldous Huxley

 

Ministry Of Sound: Copyright – Essence Of Life

                                               

                                            @Ramon Schack

Sicherlich gehöre ich nicht zu den größten Anhängern von Gesine Schwan, noch weniger möchte ich mir diese hochintelligente Dame als zukünftige Bundespräsidenten vorstellen-bei allem Respekt vor ihrer beruflichen Biographie und Lebensleistung-sondern bevorzuge eindeutig den aktuellen Amtsinhaber.

Als Oberbürgermeisterin von Frankfurt/Oder könnte ich mir Gesine Schwan durchaus vorstellen, schon um dieser abgetackelten Stadt ein neues Image zu verleihen.Lesen Sie dazu auch.. https://ramonschack.wordpress.com/2008/10/27/deutschland-treibt-in-die-rezessionbesuch-in-frankfurt-an-der-oder/

Doch der Griff zu den Sternen, beziehungsweise zum höchsten Staatsamt der Republik, ist dann doch wohl eine Nummer zu groß .

Trotzdem ist die seit einigen Tagen vorhaltende Aufregung, bezüglich der -nicht allzu analytischen- Äußerungen von Frau Schwan, etwas überzogen.

Gesine Schwan warnte vor sozialen Unruhen in Deutschland, angesichts der schwersten Weltwirtschaftskrise seit etwa 80 Jahren.

Die Bundeskanzlerin sprach von Mätzchen, Politiker fast aller Parteien warfen Frau Schwan vor, Unruhen herbeizureden, als ob so etwas möglich wäre. Der Pöbel benötigt sicherlich keine Formulierungen von Angehörigen der akademischen und politischen Elite der Republik, um möglicherweise eines Tages marodierend  und mordlüsternd durch die Straßen zu ziehen.

Wenn überhaupt hätte Oskar Lafontaine einige Watschen verdient, bezüglich seiner letzten Absonderungen, denen man viel vehementer  entgegentreten sollte. Lafontaine faselte diesesmal nicht von „Fremdarbeitern“, auch nicht von einem Maulkorb für die Presse, sondern forderte Arbeiter dazu auf, Manager einzusperren…http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Lafontaine-Arbeiter-sollten-Manager-einsperren/37290

Hoffentlich kommt die verarmte saarländische Bevölkerung nicht eines Tages auf die Idee, sich vor dem bescheidenen Anwesen Lafontaines, im Volksmund auch als „Palast der sozialen Gerechtigkeit“ bekannt, zusammenzurotten, um irgendwelche linksnationalistische Bonzen einzusperren.

FOTO:ONKEL OSKARS HÜTTE, DAS WOHNHAUS VON LAFONTAINE…

Die öffentliche Debatte zu diesem Thema verdeutlicht, die politische Klasse ist momentan-nicht ohne Grund- sehr verunsichert, ja verschreckt. Während die Bevölkerung die direkten Folgen der Krise erst in den nächsten Monaten und Jahren zu spüren bekommen wird, mit voller Wucht, wächst die Sorge über die politischen Folgen dieser  tragischen Entwicklung.Die Angst vor dem Pöbel steigt..

In krisenhaften Zeiten, während historischer Umbrüche, sind die irrationalen Momente am faszinierendsten, nicht am angenehmsten. Die Revolten, die Ausbrüche kollektiver Emotionen, die Zerstörungswut, die Eruptionen, ihre verbüffenden Ursachen-oft Belanglosigkeiten als Auslöser. Die pötzliche Freisetzung mächtiger, lange aufgestauter ,Energien. Und wie dann alles wieder in sein altes Bett zurückkehrt, wie der Strom langsamer wird…

Gestern bummelte ich die Kantstraße entlang, in Richtung des mondänen Savigny Platzes.In der Nähe vom Bahnhof Zoo, so viele Verrückte, so viele Drogensüchtige, so viele Arme. Menschen die in Mülltonnen wühlten Und neben ihnen die Masse der wohlhabenden, gepflegten, organisierten, eifrigen, der Touristen, auf dem Weg in die Paris-Bar, in die Clubs,Restaurants, des Kiezes.Die Grenze, die die beiden voneinander trennt, ist faszinierend; es ist faszinierend, diese Grenze zu überschreiten.    Diese Armen, ihr Gestank, ihre Ungepfegtheit, Apathie, ihre Lumpen, die Flaschen in der Hand, ihre Gemeinschaft, die uns unzugänglich bleibt, ihr Blick, den ich nicht beschreiben kann…. http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EE809476679DC4B62979D4F4BA7DDB74F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Wer mit der Münze des Lebens geizen will, der vertrockne als Knollengewächs, das keine Blüten treibt

Konrad Lorentz

 

Disco House Music: Jamiroquai – Cosmic Girl [Remix]

 

                                       @Ramon Schack

Es war den vertraulichen Warnungen der CIA zu verdanken, aber auch der mangelnden Professionalität der Attentäter, daß die Bundesrepublik im Jahr 2007 vor fürchterlichen Terroranschlägen- einer gewissen “Islamischen Jihad Union” -verschont geblieben ist. Das wird nicht so bleiben, der Tag X wird kommen.

In diesem Zusammenhang verweise ich auf mein Interview mit Konrad Freiberg, dem Präsidenten der deutschen Polizeigewerkschaft: http://www.bundestag.de/dasparlament/2007/19/innenpolitik/14812685.html

Der Fall Daniel S. hat mich damals stutzig gemacht, stammte dieser verhinderte Massenmörder doch aus dem banalen Ortsteil Herrensohr ,der biederen Kleinstadt Dudweiler im Saarland.

Dieser “homegrown Terrorism“, wie man es in der Anlosphäre ausdrücken würde, entstammt also nicht den sozialen Brennpunkten der urbanen Ballungszentren.Vielmehr handelte es sich bei den Tätern- vom  September 2007- zum Teil um junge Deutsche aus bürgerlichen Verhältnissen, die zum Islam konvertiert waren und nun die eigenen Landsleute und amerikanische Einrichtungen -auf deutschem Boden- in die Luft sprengen wollten.  

Weshalb kam es zum Abgleiten des jungen Daniel. S, aus dieser harmlosen spießigen Umgebung, in die grausame Unterwelt eines entarteten “Heiligen Krieges“?

Dieser Bombenleger aus Dudweiler habe als Kind unter der Scheidung seiner Eltern gelitten, lautete eine Erklärung.

Rührend, also wenn es danach ginge, dann wären die zum Islam konvertierten jungen Terroristen in Deutschland wohl nicht mehr zu zählen.Ein anderer Hinweis, in der Biographie des Daniel S., erscheint mir aufschlußreicher.Er sei als frommer, ja als fanatischer Katholik aufgewachsen.  Möglicherweise konnte ihm die Kirche nicht mehr jene festen Gewißheiten , jene Dogmen vermitteln, derer so viele Menschen, der unterschiedlichsten Coleur, bedürfen.Schon lange vor Mohammed hat der heilige Augustinus das fast identisches Gebet formuliert”unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir, oh Herr, ” .

In unserer Welt, in unserer krisenhaften- nicht ungefährlichen- Epoche, die auf beunruhigende Art und Weise immer religiöser wird, sind diese Worte von einer beklemmenden Aktualität.

Wie dem auch sei . In Wirklichkeit war es wohl ein religiöser Fanatismus , im Verbund mit unentschuldbaren Geltungsdrang, der  Daniel S dazu veranlasste , sich bei gedungenen Mördern einzureihen, um einen Islamischen Gottesstatt herbeizubomben.

Der schon erwähnten “Islamischen Dschihad Union“, die sich nur vage auf Al-Qaida beruft, sollte man die größte Aufmerksamkeit schenken.  

In einem Interview für die Süddeutsche Zeitung, sagte mir der bekannte Terorismus-Experte Berndt Georg Thamm:”In den Staaten Zentralasiens sind zahlreiche dschihadistische Aktivitäten zu beobachten. Sowohl aus dem Nahen Osten als auch aus dem Kaukasus und Afghanistan erhalten diese Kreise Zulauf und Unterstützung. Darüber hinaus sind mittlerweile Dschihadisten der turkistanischen Islamischen Dschihad Union in der Region vertreten, die mit Hilfe der al-Qaida ihren Einflussbereich durch Islamisten aus Europa, auch aus Deutschland, erweitern. Inzwischen hat diese Islamische Dschihad Union ihren Einflussbereich massiv ausgebaut. Wir erinnern uns, erst im September war Deutschland nur knapp Anschlägen eines Ablegers, eben jener ursprünglich aus dem pakistanischen Waziristan stammenden Dschihad-Union aus dem Sauerland entgangen.”

Lesebefehl:http://sz-shop.sueddhttp://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/Produktdetails/Buch+Der_Dschihad_in_Asien+Berndt_Georg_Thamm/4272922.do?extraInformationShortModus=false 

Gerade hat der Prozess gegen die sogenannte Sauerlandgruppe begonnen:http://www.faz.net/s/RubF359F74E867B46C1A180E8E1E1197DEE/Doc~EFA10C7B749554934987F69841BAD852F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

james_dean_011

 

Ja,ich kannte ihn. Ich hielt nicht viel von ihm. Ich lernte ihn kennen, als er in New York lebte, er war ein guter Freund von Freunden von mir.

Und er spielte in diesemTheaterstück von André Gide. Ich fand ihn, milde ausgedrückt, nicht sehr gut in dem Stück.

Und seine Filme?

Ich habe nicht sehr viel von ihm als Schauspieler gehalten.Ich konnte nicht finden , daß er überhaupt irgendwelche Qualitäten hätte.

Marlon Brando wohl ?

Ach ja, Brando hat mir erzählt, daß Jimmy Dean ihn dauernd anrief, und Marlon hörte das Telefon ab und hörte ihn mit dem Auftragsdienst reden, wissen Sie, und er meldete sich nicht, sagte kein Wort. Das war wohl einer der unangenehmeren Züge von Marlon.

Conversations with Capote/Truman Capote im Gespräch mit