@Ramon Schack

Vor einigen Jahren hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, im Rahmen meiner damaligen  Tätigkeit als Pressereferent eines Berliner Krankenhauses, einer Pressekonferenz der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beizuwohnen.

Ulla Schmidt trug ihre abstrusen gesundheitspolitischen  Thesen mit scheppernder, etwas nasaler Diktion vor. Da ich die Nacht vorher wenig geschlafen hatte, fiel es mir schwer, die Augen offen zu halten. Trotzdem war ich wach genug um folgendes zu bemerken:Von Tuten und Blasen mag Ulla Schmidt gerne Ahnung haben, von Gesundheitspolitik hat sie keinen blassen Schimmer.

Als die Frau mit dem „gewissen Nichts“ wurde Ulla Schmidt schon damals, hinter vorgehaltener Hand, von Journalisten tituliert. 

Trotz verheerender Presse ist Ulla Schmidt nach Deutschland zurückgekehrt. Ihren Urlaub wird die Ministerin jetzt nicht mehr unter der Sonne Andalusiens fortführen, sondern auf Balkonien, wie Millionen andere Bundesbürger auch.

Aus dem sogenannten Kompetenz-Team des SPD-Kanzlerkandidaten, als ob der Begriff Kompetenz irgendwie mit Frau Schmidts politischer Arbeit  in Verbindung zu bringen wäre, wurde sie inzwischen entfernt. 

Unterdessen bringt sich Ursula von der Leyen, die zweite große Fehlbesetzung innerhalb der großen Koalition, als Oberpetze der Nation ins Gespräch, wohl von der trügerischen Hoffnung getragen, ihr eigenes angekratzes Image aufzupolieren.“Wenn ich arbeite, dann fahre ich mit dem Dienstwagen. Und im Urlaub muss immer die Familienkutsche her“, sagte sie. „Wir haben im Urlaub noch nie den Dienstwagen benutzt„, äußerte diese Vorzeige-Mami der Nation, im Stil einer nervtötenden Schulstreberin.Lesebefehl: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,639540,00.html

Man darf nie zu geradlinig sein. Geh in den Wald und sieh dich um.Die geraden Bäume werden gefällt, die krummen läßt man stehen.“

Kautilya, indischer Philosoph, 3. Jahrhundert v. Christus

First Choice – The Player (Everybody Dance Mix)

 

                                               @Ramon Schack

Auf der iberischen Halbinsel wird dieser Tage wieder eine geopolitische Idee- aus dem 19. Jahrhundert- öffentlich  diskutiert.

Es geht um die Fusion- von Spanien und Portugal- zu einem Staatswesen, zu „Sportugal“.  Eine bemerkenswerte Vision, wenn man bedenkt, mit welcher Mühe der spanische Staat darum kämpft, die Regionen Katalonien und das Baskenland, in abgeschwächter Form auch Galizien, vom Verlassen des spanischen Staatsverbandes abzuhalten. Die höfliche Ignoranz, mit der die meisten Spanier ihre portugiesischen Nachbarn zu übersehen pflegen, wäre in diesem Zusammenhang auch zu nennen-vom portugiesischen Nationalstolz  einmal ganz zu schweigen

Lesebefehl: http://www.ftd.de/politik/deutschland/545736.html

Text des Tages

Juli 30, 2009

 

Ein Affe hatte zwei Hände voll Erbsen. Eine kleine Erbse fiel herunter. Er versuchte sie aufzuheben, und ließ dabei  zwanzig fallen. Er versuchte die zwanzig aufzuheben, und ließ dabei alle fallen. Da bekam er einen Wutanfall, zerstreute die Erbsen in alle Richtungen und rannte davon.“  

Der Affe und die Erbsen/Fabeln von Leo Tolstoi

„Man kann das Leben schwerlich leicht nehmen, aber leicht zu schwer.“

Curt Goetz

Snoop Dogg f/ Pharrell- Let’s Get Blown

Augen in der Großstadt (Kurt Tucholsky)

   

Wenn du zur Arbeit gehst

am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das?
Vielleicht dein Lebensglück…
vorbei, verweht, nie wieder. 
Du gehst die Straße lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang,
die dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt
du hast’s gefunden,
nur für Sekunden…
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das?
Kein Mensch dreht die Zeit zurück…
Vorbei, verweht, nie wieder. 
Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber …
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.

 Berlin Germany:Kreuzberg von Ihnen.

 

Juli 27, 2009

Iran 1/2 (1971)

Des Menschen wahres Haus ist nicht das Haus, sondern der Weg, und das Leben selbst ist eine Reise, die zu Fuß zurückgelegt werden muß.“

Bruce Chatwin

TAVARES – DON’T TAKE AWAY THE MUSIC-

 

                                                   @Ramon Schack

Ulla Schmidt- die amtierende Bundesgesundheitsministerin-ist ohne Zweifel eine der größten politischenFehlbesetzungen der letzten Jahrzehnte.

Weshalb diese inkompetente Person-die 1976 nicht in den Schuldienst übernommen wurde-aufgrund ihrer Mitgliedschaft im verfassungsfeindlichen „Kommunistischen Bund Westdeutschlands“-überhaupt in dieses Amt gelangen konnte, ist sicherlich eines der größten Rätsel der jüngeren Geschichte. 

Durch ihre Tätigkeit als Bardame, in der halbseidenen Spelunke ihre Schwester, während ihrer Studienzeit, ein Etablissement in dem regelmäßig Razzien stattgefunden haben und Hardcore-Pornos beschlagnahmt wurden, hat Ulla Schmidt sicherlich viel über das Leben lernen können , aber sicherlich nicht die Qualifikationen erlangt, die als Grundvoraussetzungen für das Amt einer Ministerin gelten sollten.     

Während ihres Spanien-Urlaubs, oder Spanien-Aufenthaltes, wurde Ulla Schmidt kürzlich der Dienstwagen geklaut. Weshalb die Ministerin , während ihres wochenlangen Urlaubsaufenthaltes, erst Ende August kehrt sie zurück, einen Dienstwagen benötigt, ist wohl ebenso erstaunlich- wie die Tatsache, dass diese Dame überhaupt Bundesgesundheitsministerin werden konnte.     Lesebefehl: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EF31B73FBCD2A4E1580146DA424B25990~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/skandaloese-verschwendung-von-steuergeldern;2437255

Gierig nach Glück, wünschte ich mir in solchen Augenblicken vom Leben nichts weiter, als dass es aus einer Reihe froher Nachmittage bestehen möge.“

Marcel Proust

 

Jamiroquai – Seven Days in Sunny June