China:140 Tote bei Unruhen in Xingjiang

Juli 6, 2009

                                          @Ramon Schack

In der Provinz Xingjiang, im „Wilden Westen“ der Volksrepublik China, ist es zu schweren Unruhen gekommen.

Nach amtlichen Angaben kamen bis zu 140 Menschen ums Leben. Die Provinz ist die Heimat des islamischen Turkvolkes der Uiguren, die seit Jahrzehnten einer ähnlichen demographischen Drangsalierung, einer kulturellen Überfremdung, beziehungsweise einer massiven Sinisierung ausgesetzt sind- wie die Tibeter, allerdings ohne die gleiche mediale Aufmerksamkeit zu erlangen.

 Während westliche Regierungen in Tibet von Menschenrechtsverletzungen sprechen, wird das Vorgehen Pekings, gegen Unabhängigkeitsbestrebungen dieser turanischen Ethnie, mehr oder weniger gebilligt, als „War against Terror“, da einige Uiguren als Kämpfer von Al Kaida, falls dieser Sammelbegriff noch irgendeine Bedeutung hat, aufgegriffen wurden sind.  

Lesebefehl:  http://www.handelsblatt.com/politik/international/140-tote-bei-unruhen-in-china;2425806

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