Zitat des Tages/Song des Tages

Juli 15, 2009

Das Schönste ist, gerecht zu sein, das Beste die Gesundheit, das Angenehmste, wenn man immer erreicht, was man will.“

Sophokles

 

 

Xavier Naidoo – Eigentlich geht es uns gut

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2 Responses to “Zitat des Tages/Song des Tages”

  1. Markus Oliver Says:

    Vorsicht Ramon. Realität ist nur eine Illusion, das ist sicher. Die Realität liegt nämlich ausschließlich im Auge des Betrachters. Es gibt keine Wahrheit, sie existiert nur in der Mathematik. Und die Mathematik beruht auf einer falschen Annahme (das wissen wir seit der Relativiätstheorie). Sie beruht auf einer dualistischen Annahme, nämlich auf der, dass es zum einen eine Nichtexistenz (Wert:0) und zum anderen eine Gleichheit (Wert: = bzw. ausgedrückt in der Addition, der Multiplikation, etc.) geben würde.

    Zur Erklärung unser „Realität“ ist das natürlich auch „richtig“, sonst hätten wir die Mathematik nicht. Zum „Beweis“ taugt sie deshalb allerdings nicht, weil die Mathematik aus sich heraus schon den Faktor Zeit vollkommen ignoriert. Man könnte natürlich gewisse Zustände zu einem bestimmten Zeitpunkt annehmen und so die Mathematik in einem gedachten zeitlosen Zustand betrachten, aber das ist dann ein Zirkelschluss. Es gibt Mathematiker, die sich des Problems bewusst sind und sich deshalb überwiegend in gekrümmten Räumen aufhalten, aber richtig zum Kern des Problems ist noch keiner gestoßen. Es überfordert wohl auch das menschliche Gehirn, mehr als eine dreidimensionale Krümmung ist kaum vorstellbar, ein Mensch kann sich das nur mit geometrischen Hilfskonstruktionen vorstellen.

    Weil die Realität nur eine Illusion ist, ist es wichtig möglichst gerecht zu handeln, das eigene Handeln zu hinterfragen. Wäre die Realität absolut, dann wäre Gerechtigkeit unnötig, weil dann keine Reziprozität existieren würde. Gerechtigkeit wird leider unterschiedlich interpretiert, ich bevorzuge eine an der Gnade orientierte Interpretation, denn Gnade ist das Privileg der Könige. 😉

    Das sagt uns aber auch, dass das Erreichte selbst Teil der Illusion ist und sein muss, das macht es so angenehm. Wäre es nicht Teil der Illusion, dann wäre es nicht Gegenstand der individuellen Bewertung… 😉

    Übertragen auf das Lesen eines Dokuments gilt es sich zu merken, dass alle Dokumente immer invidualisiert und mit Sekundärinformationen versehrt sein können und sehr häufig auch sind. Was immer in einem Dokument geschrieben steht, kann mehr bedeuten als die bloß primäre Information, die sich aus ihm entnehmen lässt. Ein Wort hat einen Bedeutungskern und einen Bedeutungshof, ein Satz trift eine Primäraussage, eine Sekundäraussage und manchmal auch eine codierte Aussage. Und zwar auch ohne, dass es jemand merkt.

    Schon die Wiedergabe des Inhaltes eines Dokumentes kann daher verräterisch und fatal sein.

    Wenn man das weiss, dann kann man das eigene Handeln entsprechend anpassen… nichts, – wirklich gar nichts – IST, wie es scheint.

  2. ramonschack Says:

    Markus Oliver,

    was wolltest Du mir jetzt damit eigentlich sagen?
    Oder, war es eine Kostprobe Deines Buch-Projektes?

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