Sonderausgabe:60 Jahre Volksrepublik China/Chinesen in Afrika

September 30, 2009

                                                      @Ramon Schack

Der chinesische Einfluß in Afrika ist groß, sehr groß.

Die massive Präsenz der Volksrepublik dort besteht nicht nur auf dem Papier. Sie ist allumfassend von Algerien bis nach Namibia und soll, gemäß der außenpolitischen Doktrin Chinas, an die friedlichen, die harmonischen Entdeckungsreisen des Eunuchen-Admirals Zheng He anknüpfen. Der hatte im frühen 15. Jahrhundert mit einer Flotte riesiger Dschunken, die die Karavellen der Portugiesen jener Zeit übertrafen, den Indischen Ozean überquert und mit den  Völkern Afrikas einen für beide Seiten vorteilhaften Handel betrieben.

Auf drei verschiedenen Schienen dringt Peking offenbar nach Afrika und in andere Teile der Welt vor.Da sind die großen Projekte der Rohstoffbeschaffung, die von staatlichen Konzernen gelenkt werden. Daneben gibt es zahllose Initiativen des privaten chinesischen Kapitals. Ferner findet seit Jahren eine massive chinesische Migration nach Afrika statt, in Form von Handwerkern, Kaufleuten und Kleinunternehmern, die bei der einheimischen Bevölkerung, etwa in Senegal, als lästige Konkurrenten auf wachsende Ablehnung stoßen.

In Dakar erschien denn auch das Buch“Le Dragon et l´autruche/Der Drache und der Strauß“ , des senegalesischen Journalisten Adama Gaye. Im Auftrag der Süddeutschen Zeitung, habe ich Adame Gaye vor einigen Jahren interviewt. Lesebefehl: http://ramon-schack.de/uploads/gaye_interview_sz.pdf

 

 

Mit offenen Karten – Was will China in Afrika?

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