Die LINKE: Sahra Wagenknecht-eine Stalinistin im Deutschen Bundestag?

Oktober 5, 2009

                      „ Da draussen lauert ein Wolf, er will mein Blut. Wir müssen alle Wölfe töten!”

                                                Josef W. Stalin   

 

                                   @Ramon Schack

Dem neuen Bundestag wird auch Sahra Wagenknecht angehören, eine bekannte Politikerin der Partei die LINKE.

Obwohl diese Partei, die ehemalige PDS, hervorgegangen aus der DDR-Staatspartei SED, offiziell mit dem Stalinismus gebrochen hat, was immer man sich auch darunter vorstellen möchte, stammen die folgenden Zeilen aus der Feder von Frau Wagenknecht.  

Wagenknecht über Stalin:  “Und was immer man – berechtigt oder unberechtigt – gegen die Stalin-Zeit vorbringen mag, ihre Ergebnisse waren jedenfalls nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht währ end eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraums; damit die Überwindung von Elend, Hunger, Analphabetismus, halbfeudalen Abhängigkeiten und schärfster kapitalistischer Ausbeutung; schließlich der über Hitlers Heere, die Zerschlagung des deutschen und europäischen Faschismus sowie die Ausweitung sozialistischer Gesellschaftsverhältnisse über den halben europäischen Kontinent”  Quelle:  http://www.glasnost.de/pol/wagen.html

Diese Schmiererei stammt aus dem Jahr 1996. Man stelle sich vor, ein CSU-Politiker hätte sich im gleichen Jahr ähnlich über Hitler geäußert, er wäre heute, mit Recht, politisch isoliert.

Nicht so Frau Wagenknecht, die vor ihrem Einzug in den Bundestag, jahrelang Abgeordnete im Europarlament war-für die LINKE. Innerhalb der LINKEN ist sie durchaus umstritten, ihre politische Arbeit wird aber toleriert.

Lesen Sie dazu auch: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,523509,00.html

Wie denkt Frau Wagenknecht heute über ihre damaligen Äußerungen? Ich habe Sie heute danach gefragt, per E-Mail. Über die Antwort, falls ich eine erhalte, werde ich auf dieser Website berichten. 

Foto:Ukraine 1933: Eines von ca. 6 Millionen Opfern, der von Stalin organisierten Hungersnot, in der Ukraine: http://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor

Das die LINKE so eine Person in ihren Reihen duldet, bzw. die deutschen Wähler so einer Person zu einem Mandat verhelfen,  die Medien diese Dame unkritisch umkuscheln, ist ein Skandal der uns nachdenklich stimmen sollte. Gerade in den krisenhaften Zeiten in denen wir leben, in denen Menschen anfällig werden, für einfache populistische Parolen.

Anbei die fünfteilige Dokumentation STALIN THE  MYTH von PETER ADLER:Exklusiv auf Ramon-Schack.de

Stalin the Myth [pt 1/5]

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7 Responses to “Die LINKE: Sahra Wagenknecht-eine Stalinistin im Deutschen Bundestag?”

  1. Waschechter Berliner Says:

    Ick kann jar nich so ville fressen, wie ick kotzen möchte. …


  2. bin auf Frau Wagenknechts Antwort gespannt

  3. EWA Says:

    Wenn man in dieser Partei nur ein wenig Anstand besäße, dann würde man dieses Frauenzimmer rausschmeißen. Wenn, ja wenn das Wörtchen wenn nicht wär..

  4. Astrid Bötticher Says:

    Frau Wagenknecht mag wohl nicht antworten…?!

  5. mike Says:

    Lieber Ramon Schack, es ist nicht weiter schlimm, daß deine Recherche zu Sahra Wagenknechts Ansichten lausig ist. Es ist auch nicht schlimm, daß Du Stalinismus, Leninismus und Maoismus nicht auseinander halten kannst. Auch nicht verwunderlich ist, daß Du anscheinend keine der wissenschaftlichen Arbeit von Frau Wagenknecht gelesen hast. Was ich schlimm finde, ist, daß Du die Leute für so dämlich hältst, Deinen Bild Zeitungsartikel hier ernst zu nehmen. Sahra Wagenknecht tuts offensichtlich nicht, ich tu es auch nicht, — und Du auch nicht. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Best regards

    Michael Musal

  6. problembär Says:

    Ich habe da eine Anmerkungen zu machen:

    1) Der zitierte Absatz endet mit (von dir sinniger Weise nicht mitzitiert): „Es ist lächerlich und dumm, [die Stützung und Bejahung dieser Politik seitens größerer Teile des Volkes] im Nachhinein als bloße Auswirkungen der Diktatur, der Angst und der Arbeitslager dar stellen zu wollen.“

    Es ist also keineswegs so, dass die Verbrechen ausgeblendet werden. Aber das ist eben das Problem beim Schubladendenken – differenziertes Betrachten wird konsequent ausgeschlossen.

    Oder anders: Ist jemand ein Nazi weil er Kindergeld für eine gute Sache hält? (Eingeführt im Nationalsozialismus 1935/6 unter dem Namen „Kinderbeihilfe“ für „arische“ Familien (siehe wikipedia)).

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