Obama in China/eisige Atmosphäre zwischen Obama und Hu

November 17, 2009

                          @Ramon Schack

風 Schnell wie der Wind
林 Still wie der Wald
火 Besiegen wie das Feuer
山 Beständig wie ein Berg
       Sunzi  Kunst des Krieges

Nach dem chinesischen Kalender befinden wir uns in dem Jahr des Büffels. 

 

Wohl wissend, dass  der europäische und ostasiatische Kalender zeitlich nicht ganz übereinstimmen , möchte ich mit diesem Hinweis einem Kulturkreis huldigen, dem im Zuge der unvermeidlichen  Globalisierung eine dramatische Bedeutung zukommt. http://www.chinakalender.de/bueffel-rind.html

Wird dieses 21. Jahrhundert ein “Chinesisches Jahrhundert” sein. Wird China unserer Epoche seinen Stempel aufdrücken, gar einzelne Kontinente kolonisieren?

Am Beispiels Chinas offenbart sich mit betrüblicher Deutlichkeit, in welchem Ausmaß den Europäern und Amerikanern das geschichtliche Bewußtsein abhanden gekommen ist. Die Fehldiagnose des Politologen Fukuyama vom „End of History“ war auf allzu fruchtbaren Boden gefallen. So begegnet die westliche Welt dem phänomenalen Aufstieg Chinas in den Rang der zweiten Weltmacht mit einem Gemisch aus Arroganz und Mißgunst. Die explosive Dynamik Chinas erzeugt wachsende Furcht, ja die Ahnung des eigenen Rückfalls in unerträgliche Mittelmäßigkeit. 

Die an Sinophobie grenzende Abneigung, die immer wieder in der deutschen Berichterstattung  über China zu erkennen ist, hängt wohl auch damit zusammen.  

Während seines Besuches in Peking bekam der US-Präsident die wachsende Macht, bzw. das gestiegene Selbstbewußtsein Chinas zu spüren: Lesebefehl:http://www.handelsblatt.com/politik/international/keine-spur-von-harmonie-eisige-atmosphaere-zwischen-obama-und-hu;2485128

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One Response to “Obama in China/eisige Atmosphäre zwischen Obama und Hu”

  1. Amerikaner Says:

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
    Die USA sollte erstmal vor ihrer eigenen Haustuer kehren in puncto Menschrechte, bevor sie anderen Ratschlaege erteilen will. In diesem Punkt hat diese naemlich total versagt, beispielweise wenn man die perverse Folter im Namen der Regierung betrachtet …. auch wenn sie unter Bush legimitiert wurde.
    Die einen nennen sie Freiheitskaempfer (ich rede jetzt nur vom Irak oder Afghanistan bespielsw.), die anderen bezeichnen sie gleich als Terroristen. Irgendwie ist auch China hier der falsche Ansprechpartner fuer dieses Thema.
    Der USA gehts doch nur ums Geld, haette China gern als Freund weil diese einen hohen Export, grosse Einnahmen und immer mehr Einfluss auf die Weltwirtschaft hat.
    Beide haben unterschiedliche Weltanschauungen und diese werden sich bestimmt nicht durch einen einmaligen Besuch des Herrn Obamas aendern.
    Von wegen begleitende Verantwortlichkeit, die USA moechte wiedermal in allem mitmischen und ihre Nase in Dinge stecken die sie nichts angeht. Die glauben auch jeder braucht sie. Aber die Wahrheit ist – nicht jeder will sie!

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