Afghanistan: Obamas neue Militärstrategie

November 25, 2009

                                             @Ramon Schack

In der westlichen Öffentlichkeit findet bezüglich Afghanistan  seit 2002 eine permanente Desinformation statt. Wer will denn schon zur Kenntnis nehmen, dass das abscheuliche Attentat von NINE ELEVEN nicht das Werk indoraischer afghanischer Freischärler, sondern saudi-arabischer Studenten war. Al Qaida ist keine afghanische , sondern eine saudische Organiation. Finanziert wird sie – so berichten US-Medien- zu einem wesentlichen Teil durch den Trust „DAR-el Maal el Islami“ des hoch angesehenen Prinzen Mohammed el Faisal und seinesgleichen. Vergessen wir auch nicht, daß Osama Bin Laden seine „Grüne Fremdenlegion einst in enger Kooperation mit dem CIA rekrutierte, um sie gegen die damalige sowjetische Okkupation Afghanistans einzusetzen. Sogar an der Aufstellung der Taliban-Horden des Mullar Omar waren amerikanische und pakistanische Geheimdienstler maßgeblich beteiligt. Viel zu spät entdeckten sie , daß sie sich  mit unheimlichen Gesellen eingelassen hatten:Lesen Sie dazu auch:  https://ramonschack.wordpress.com/2007/10/26/sleeping-with-the-devil-mit-dem-teufel-schlafensaudi-arabien-und-die-usa/

Der von Barack Obama berufene Obebefehlshaber in Afghanistan, General Mc Chrystal, hat nach den katastrophalen Folgen des wahlosen Bombenkrieges seiner Vorgänger und der damit  verbundenen „Kollateralschäden nunmehr auf eine Strategie der Schonung und Zurückhaltung umgestellt, um unnütze Verwüstungen zu vemeiden und die Verluste unter den Zivilisten niedrig zu halten. Er tut das in der Hoffnung, ein Minimum an Vertrauen und Sympathie bei der afghanischen Bevölkerung zurückzugewinnen, trotz des zwingenden Gebots der Blutrache, das im “ Paschtunwali“, dem Sittenkodex der Paschtunen, vorgegeben ist.

 Knapp 8 Jahre nach dem Beginn der Operation „Enduring Freedom“, ist in Afghanistan weder Frieden noch Freiheit eingekehrt. Auch ein „Leuchtturm der Demokratie“ ist nicht entstanden. Dafür sieht sich der amtierende Marionetten-Präsident Karzai mit dem Vorwurf einer gigantischen Wahlfälschung konfrontiert. So schmeißt man westliche Werte wie Perlen vor die Säue. Dafür ist die Atommacht Pakistan, der „gefährlichste Staat der Welt“, jetzt direkt in den Konflikt involviert.

 Zu Beginn dieses Jahres, regte US-Präsident Obama an, mit sog. moderaten Taliban Verhandlungen aufzunehmen.

 Lesen Sie dazu auch mein damaliges Interview mit Peter Scholl-Latourhttp://www.freitag.de/politik/0911-afghanistan-obama-taliban-verhandlungen

 Gemessen an seinen damaligen Worten hat Obama bisher völlig versagt. 

Inzwischen hat der US-Präsident seine neue Militärstrategie in Afghanistan präsentiert: Lesebefehl: 

http://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-obamas-neue-militaerstrategie-steht;2489263

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One Response to “Afghanistan: Obamas neue Militärstrategie”

  1. Hamburger Jung Says:

    Helmut Schmidt hielt das Afghanistan-Engagement schon immer für verwerflich. In einem Interview sagte er:Alexander der Grossegin von Persien aus nach Afghanistan rein und über den Khyberpass wieder raus.DasProblem, dasman nicht lösen kann, soll man mit Gelassenheit wieder ablegen.“

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