Kundus-Affäre:Schicksalsstunden für Guttenberg

Dezember 17, 2009

 

                                       @Ramon Schack

Als „Schleudersitz“ bezeichnet man schon seit den Tagen der „Bonner Republik“, als die Bundeswehr sich noch nicht für abenteuerliche, höchstgefährliche Out-of Area-Einsätze einspannen ließ, den Posten des Bundesverteidigungsministers.

Bundeskanzlerin Merkel und der CSU-Vorsitzende Seehofer haben dieses gewußt, als sie dem Shooting-Star der bundespolitischen Szene, Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg, diesen Ministerposten zur Verfügung stellten. 

Dieser Jungpolitiker strahlte doch etwas zu hell, besonders für den Geschmack der Bundeskanzlerin, die sich immer darauf verstand potentielle Konkurrenten, besonders wenn diese männlichen Geschlechts waren und sind, frühzeitig zu erkennen und auszuschalten.

Auch Seehofer, der als lahme Ente, flankiert von  einem altbackenen Herz-Jesus-Sozialismus, die CSU von Wahlniederlage zu Wahlniederlage führt, konnte seinen Neid kaum verbergen.

Die Opposition wittert Morgenluft: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EDA19A3E2E542408683C7E6D40CFB6768~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Wenn Guttenberg diese Krise politisch überlebt, wird er gestärkt daraus hervorgehen. 

Bisher verwahrt er sich lediglich gegen „wüstes Geschrei“:Lesebefehl: Bhttp://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E0628F503EF6941BABFD3C444CE407B16~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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3 Responses to “Kundus-Affäre:Schicksalsstunden für Guttenberg”

  1. Zeitzeuge Says:

    mit dem ganzen Gezeter soll auf politischem Wege ein Senkrechtstarter kaputt gemacht werden. Die SPD, welche (zur Erinnerung) zusammen mit den Grünen diese militärische *Aufbauhilfe* mit bewaffneten Soldaten beauftragte, ist nun populistisch bestürzt, dass ein Krieg doch tatsächlich Menschenleben kostet.
    Sind unter den Maßstäben von Rot/Grün dann nicht exakt diese beiden Parteien die ursächlichen KRIEGSTREIBER?
    …die sich nun Wählerstimmen erheischend auf das Schärfste von der Tötung durch Kriegseinsatz distanzieren wollen?
    Auf diese schamlose Art, sollte es die SPD noch schaffen unter 15% zu rutschen (diese Parteti ist alles nur nicht glaubwürdig und Steinmeier als Repräsentationsfigur gibt ein beschämendes Bild, das von Heuchler und (K)(H)etzer nicht weit entfernt ist.
    Hierbei hilft ihm die Schützenhilfe von Gabriel und/oder Tritin in keinster Weise.

    Guttenberg UND die Kanzlerin haben FÜR unsere Soldaten zu handeln, Rechtsgrundlagen für deren Mandate zu bieten und auch tatsächlich die Tötung von Zivilisten zum Schutze der Truppen zu rechtfertigen.
    Anders lautende Forderung müssten zur unverzüglichen Heimholung der Soldaten führen.
    Wie das internationale Bild Deutschlands dann aussehen würde sei dahingestellt (beschämend einfach, genau wie die Gutmenschen-Politik nach dem Motto – komm wir gehen duschen, aber mach mich bloß nicht nass!
    Beschämend – und als Nebeneffekt ist die Abservierung des Publikumslieblings Guttenberg in den SPD-Vordergrund gerückt

  2. Jörg Says:

    Merkel wird ein Verteidigungsminister nach dem anderen unter dem .. weggeschossen. Sie braucht die Sache nur aussitzen, Guttenberg kann ihr nicht mehr gefährlich werden, den hat sie fachgerecht entsorgt

  3. Sina Says:

    Ich bin mir nicht sicher, ob Guttenberg wirklich demontiert werden soll. Schließlich stellt sich die CDU/CSU hinter Guttenberg. Zum Beispiel hat Seehofer Guttenberg sein Vertrauen ausgesprochen. Ebenso legt Ruprecht Polenz, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, dem General a.D. Schneiderhan nahe den Streit mit Guttenberg nicht eskalieren zu lassen. Guttenberg wird gestärkt aus diesem Eklat hervorgehen, da bin ich mir sicher.

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