USA:Die Wut des Präsidenten-Obama und die Geheimdienste

Dezember 31, 2009

 

                                        @Ramon Schack

Wenn jemand die neue „Destiny“ der USA verköpert, die sich auf den Pazifik ausrichten wird, so ist das wohl der 44. Präsident Barack Obama.

Dieser kosmopolite Außenseiter im Weißen Haus, der alle ererbten und anerzogenen Normen Amerikas sprengt, wird am Ende daran gemessen werden, ob es ihm gelingt, das Grauen und den Fluch zu besiegen, welcher aus den Folterzellen von Guantanamo, aus den Ruinen von Faluja und Kandahar, aus den zusammengestürzten Mammon-Tempeln von Wall-Street diese großartige Nation und ihre Gründungsideale mit einem Geruch von Fäulnis und Verwesung zu überziehen drohen. Es wird ein neues Amerika sein, auf dessen enge Partnerschaft die Europäer zwangsläufig angewiesen sind.

Wo liegt die wahre Heimat Barack Obamas, des amtierenden Präsidenten der USA, der fälschlicherweise, basierend auf trübseligen Simplifizierungen seitens ethnisch homogener Schmierfinken, als „Afroamerican“, bisweilen auch als „Black President“, dargestellt wird.

Es ist bestimmt nicht Kansas, wo ihm die liebevolle weiße Großmutter einst gestand, dass sie sich als kleines Kind noch vor dem „schwarzen Mann“ gefürchtet habe.

Kenia kann es auch nicht sein, dessen afrikanische Stammesfehden wie auch das vom britischen Empire hinterlassene Flair ihm fremd blieben.

In das elitär -intellektuelle Milieu der Ostküste, hat er sich am Ende erfolgreich eingefügt, aufgrund seiner brillianten Intelligenz, aber auch aufgrund seiner herausragenden sportlichen Leistungen.

Sein Image als „wonder negro“ wurde er in Harvard allerdings nie los.

In Chicago, wo es zu seinem politischen Durchbruch kam, war es gewiss nicht einfach sich durchzusetzen. In dieser Stadt, der Welthauptstadt des Kapitalismus, von der Saul Bellow schrieb:“Chicago ist nirgendwo, es hat keine Grundlage,..“, fühlt er sich bestimmt nicht heimisch. „Chicago zu lieben“, hat ein anderer Autor, Nelson Algren geschrieben,“ kommt der Liebe zu einer Frau gleich, die eine  gebrochene Nase hat-like loving a women with a broken nose.“ 

Bleibt also nur Hawaii, wo Obama das Licht der Welt erblickte, und wo er den dortigen „Aloha Spirit“ in sich aufgenommen hat.

Dort, im Urlaub,erreichte ihn auch die Nachricht vom verhinderten Terroranschlag in Detroit. „Die Wut des Präsidenten„Lesebefehl:http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E8E5C47ECA7674A11A7915297113C2C1D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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One Response to “USA:Die Wut des Präsidenten-Obama und die Geheimdienste”

  1. Tina Says:

    Klasse Artikel. Mach weiter so Ramon.

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