USA:Rückschlag für Obama/Mehr Lincoln-weniger Churchill

Januar 20, 2010

 

                               @Ramon Schack

Ausgerechnet in Massachusetts, dem liberalen Bundesstaat im Nordosten der USA, geprägt von irischen Einwanderern wie keine andere Region der Supermacht, Heimat der Kennedys, der legendärenFamilie,  die den ersten katholischen Präsidenten stellen sollte, hat Präsident Obama seine strategische Mehrheit im Senat verloren.

Lesen Sie dazu auch: http://www.handelsblatt.com/politik/international/kursschwenk-erwartet-wahl-debakel-zwingt-obama-zu-plan-b;2515883

In zahlreichen Zeitungsartikeln wurde Obama als“schwarzer Kennedy“ gefeiert, aber dieser in Europa beliebteste aller Präsidenten hatte seinerzeit für die Überwindung der Rassendiskriminierung keinerlei Initiative ergriffen.War er doch in der damaligen Situation noch auf ein reaktionäres weißes Elektorat in Dixie-Land angewiesen.

Unvermeidlich wird Martin Luther King ins Gedächtnis gerufen mit seiner Predigt“I Have a dream!“. Aber das einzige, was diese zutiefst unterschiedlichsten Repräsentanten der schwarzen Bevölkerungsgruppe vereint, ist die Gefahr des Meuchelmordes, dem Martin Luther King zum Opfer fiel und von der Barack Obama ständig umlauert wird.  

Zur Feier seiner Inauguration ist Obama die Bahnstrecke von Philadelphia nach Washington DC gefahren, die einst Abraham Lincoln benutzt hatte. Ob er sich dabei wohl bewußt war, dass für sein großes Vorbild die Sklavenbefreiung eine zweitrangige Bedeutung hatte und dass es ihm beim blutigen Bürgerkrieg gegen die Südstaaten eher darum ging, die Einheit der jungen Nation zu retten.?

Lesebefehl: http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EE48312A4EC064A138E7B95D783168D3D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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One Response to “USA:Rückschlag für Obama/Mehr Lincoln-weniger Churchill”

  1. Walter Says:

    Eines ist an diesem Mittwoch klar: Was die amerikanischen Waehler mehr bewegt als alles andere ist die Lage der Wirtschaft und ihre eigene Arbeitssituation. Mit einer Arbeitslosenrate von 10% – und um die 17 bis 18% wenn man diejenigen mitzaehlt, die nicht in der Arbeitsstatistik aufgefuehrt sind – ist die Situation fuer viele Familien und Einzelne extrem schwierig. Wenn man sich hier an der Ostkueste im Bekanntenkreis richtig umhoert, dann haben auch aeltere Semester so etwas wie was wir jetzt durchleben noch nie gesehen. Statt sich so demonstrativ fuer die Gesundheitsreform einzusetzen, haette Obama sich noch mehr um die Ankurbelung der Wirtschaft kuemmern muessen. Nur wenige verstehen richtig was eigentlich im neuen Gesundheitsgesetz richtig steht und was fuer Auswirkungen es auf sie hat. Es ist also nicht die Prioritaet. Wichtiger ist dass man Gelegenheit bekommt Arbeitseinkuenfte zu erwirtschaften. Darauf muss sich Oboma im 2010 zu allererst konzentrieren.

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